ZWEITER AUFZUG                                                                          


(Klingsors Zauberschloß - am Südabhang
derselben Gebirge, dem arabischen 
Spanien zugewandt anzunehmen. Im
inneren Verließe eines nach oben offenen
Turmes. Steinstufen führen nach dem
Zinnenrande der Turmmauer; Finsternis 
in der Tiefe, nach welcher es von dem
Mauervorsprunge, den der Bühnenboden
darstellt, hinabführt. Zauberwerkzeuge 
und nekromantische Vorrichtungen. 
Klingsor auf dem Mauervorsprunge zur 
Seite, vor einem Metallspiegel sitzend.)

KLINGSOR
Die Zeit ist da.
Schon lockt mein Zauberschloß den Toren, 
den, kindisch jauchzend, 
fern ich nahen seh'
Im Todesschlafe hält  der Fluch sie fest,
der ich den Krampf zu lösen weiß.
Auf denn! Ans Werk!

(Er steigt, der Mitte zu, etwas tiefer 
herab und entzündet dort Räucherwerk, 
welches alsbald den Hintergrund mit 
einem bläulichen Dampf erfüllt. Dann 
setzt er vor die Zauberwerkzeuge 
und ruft, mit geheimnisvollen 
Gebärden, nach dem Abgrunde:)

Herauf! Herauf! Zu mir!
Dein Meister ruft  
dich, Namenlose,
Urteufelin! Höllenrose!
Herodias warst du, und was noch?
Gundryggia dort, Kundry hier!
Hieher! Hieher denn, Kundry!
Dein Meister ruft; herauf!

(In dem bläulichen Lichte steigt Kundry
Gestalt herauf. Sie scheint schlafend.
Allmählich aber macht sie die Bewegungen
einer Erwachenden. Schließlich
stößt sie einen gräßlichen Schrei aus.)

Erwachst du? Ha!
Meinem Banne wieder
verfallen heut zur rechten Zeit.

(Kundry läßt ein Klagegeheul, von 
größter Heftigkeit bis zu bangem 
Wimmern sich abstufend, vernehmen.)

Sag', wo triebst du dich wieder umher?
Pfui! Dort bei dem Rittergesipp,
wo wie ein Vieh du dich halten läßt!
Gefällt dir's bei mir nicht besser?
Als ihren Meister du mir gefangen -
haha - den reinen Hüter des Grales -
was jagte ich da wieder fort?

KUNDRY
(rauh und abgebrochen, wie im 
Versuche, wieder Sprache zu gewinnen)
Ach! Ach!
Tiefe Nacht!
Wahnsinn! Oh! Wut!
Ach! Jammer!
Schlaf.. schlaf...
Tiefer Schlaf! Tod!

KLINGSOR
Da weckte dich ein and'rer? He?

KUNDRY
Ja.. mein Fluch!
Oh... Sehnen! Sehnen!

KLINGSOR
Haha! Dort, nach den keuschen Rittern?

KUNDRY
Da, da, dient' ich.

KLINGSOR
Ja. Ja, den Schaden zu vergüten,
den du ihnen böslich gebracht?
Sie helfen dir nicht;
feil sind sie alle,
biet' ich den rechten Preis.
Der festeste fällt,
sinkt er dir in die Arme,
und so verfällt er dem Speer,
den ihrem Meister selbst ich entwandt.
Den Gefährlichsten gilt's 
nun heut zu bestehn;
ihn schirmt der Torheit Schild.

KUNDRY
Ich will nicht. O! O!

KLINGSOR
Wohl willst du, denn du mußt.

KUNDRY
Du.. kannst mich... nicht... halten.

KLINGSOR
Aber dich fassen.

KUNDRY
Du?
ACTO SEGUNDO


(Castillo encantado de Klingsor.
Mazmorra en una torre abierta 
por la parte de arriba. Peldaños 
de piedra conducen hacia la muralla.
La oscuridad reina en la zona más
profunda a la que se desciende por
un saliente del muro que forma,
propiamente, el escenario.
Instrumentos de magia y aparatos 
de nigromancia figuran por doquier.
Klingsor está sentado teniendo ante sí
un espejo de metal.)

KLINGSOR
Llegó el momento.
Mi castillo mágico atrae al necio,
a aquel joven alegre 
que diviso a lo lejos.
Como en una tumba duerme 
la mujer que deberá atender mi voz.
¡Ea, pues! ¡Manos a la obra!

(Desciende hacia el centro de la
escena y prende fuego a unos
perfumes que pronto invaden el
aposento de una claridad azulada.
Vuelve a sentarse donde estaba 
antes e inicia una serie de gestos
misteriosos, cara al abismo.)

¡En pie! ¡En pie! ¡A mí! 
Te llama tu maestro, 
a ti, la sin nombre: 
primera diablesa, rosa del infierno. 
Fuiste Herodías...¿y quién más? 
Kundry allí... Kundry acá. 
Acude, acude pues, Kundry. 
Tu maestro lo ordena: ¡en pie! 

(Entre la azulada claridad asciende
la forma de Kundry, que parece
dormida. Se agita con los
movimientos propios del despertar 
y lanza un grito horrible.)

¿Te has despertado? ¡Ah! 
Hoy también has venido a mi conjuro 
en el momento preciso.

(Kundry lanza un grito de dolor 
que pasa, de un violento alarido, 
a un gemido débil )

Dime, ¿por dónde rondabas ahora? 
¡Uf! ¡Allí, con aquella turba abyecta, 
donde te tratan como a un perro!
¿No prefieres permanecer conmigo? 
¡Ja, ja! Cuando hasta mí condujiste,
capturado, al casto guardián del Grial,
¿por qué escapaste de nuevo?

KUNDRY
(Con voz ronca como intentando
recobrar el uso de la palabra.)
¡Ay! ¡Ay! 
¡Negra noche!
¡Loca! ¡Oh! ¡Rabia! 
¡Ay! ¡Miseria! 
¡Dormir! ¡Dormir! 
Profundo sueño... ¡Muerte!

KLINGSOR
Otro te ha despertado. ¿No es cierto?

KUNDRY
¡Sí! ¡Mi maldición!
¡Oh! Afán..., afán...

KLINGSOR
¡Ah! ¡Ah! ¿Allí, con los castos?

KUNDRY
Allí.... allí..., ayudé yo...

KLINGSOR
¡Sí, sí! ¿Para reparar el daño 
que malignamente les hiciste?
De nada te serviría. 
Todos acudirían a mí 
si les ofreciera un buen precio. 
El más firme de ellos caería 
si le abrieras tus brazos 
y sería vencido por la lanza 
que a su propio maestro quité. 
Hoy debemos vencer al más peligroso 
pues le protege 
un escudo de locura.

KUNDRY
¡No, no quiero! ¡no! ¡no!

KLINGSOR
Sí quieres, porque debes hacerlo.

KUNDRY
Tú... no puedes... obligarme.

KLINGSOR
Pero sí puedo encadenarte.

KUNDRY
¿Tú?
KLINGSOR
Dein Meister.

KUNDRY
Aus welcher Macht?

KLINGSOR
Ha! Weil einzig an mir
deine Macht.. nichts vermag.

KUNDRY
(grell lachend)
Haha! Bist du keusch?

KLINGSOR
(wütend)
Was fragst du das, verfluchtes Weib?

(Er versinkt in finstres Brüten.)

Furchtbare Not!
So lacht nun der Teufel mein,
daß einst ich nach dem Heiligen rang?
Furchtbare Not!
Ungebändigten Sehnens Pein,
schrecklichster Triebe Höllendrang,
den ich zum Todesschweigen mir zwang -
lacht und höhnt er nun laut
durch dich, des Teufels Braut?
Hüte dich!
Hohn und Verachtung büßte schon einer;
der Stolze, stark in Heiligkeit,
der einst mich von sich stieß.
Sein Stamm verfiel mir, 
unerlöst
soll der Heiligen Hüter mir schmachten;
und bald - so wähn ich -
hüt ich mir selbst den Gral -
Haha!
Gefiel er dir wohl, Amfortas, der Held,
den ich zur Wonne dir gesellt?

KUNDRY
Oh! Jammer! Jammer!
Schwach auch er! Schwach.. alle!
Meinem Fluche mit mir
alle verfallen!
O ewiger Schlaf,
einziges Heil,
wie... wie dich gewinnen?

KLINGSOR
Ha! Wer's dir trotzte, löste dich frei;
versuch's mit dem Knaben, der naht!

KUNDRY
Ich... will nicht!

KLINGSOR
(steigt hastig auf die Tormauer)
Jetzt schon erklimmt er die Burg.

KUNDRY
Oh! Wehe! Wehe!
Erwachte ich darum?
Muß ich? Muß?

KLINGSOR
(hinabblickend)
Ha! Er ist schön, der Knabe!

KUNDRY
Oh! - Oh! Wehe mir!

(Klingsor stößt, nach außen gewandt, 
in ein Horn.)

KLINGSOR
Ho! Ihr Wächter! Ho! Ritter!
Helden! Auf! Feinde nah!
Ha! Wie zur Mauer sie stürmen,
die betörten Eigenbolde,
zum Schutz ihres schönes Geteufels!
So! Mutig! Mutig!
Haha! Der fürchtet sich nicht!
Dem Helden Ferris entwand er die Waffe;
die führt er nun freislich wieder 
den Schwarm.

(Kundry gerät in unheimliches 
ekstatisches Lachen bis zu 
krampfhaften Wehegeschrei.)

Wie übel den Tölpeln der Eifer gedeiht!
Dem schlug er den Arm, 
jenem den Schenkel!

(Kundry schreit auf und verschwindet.)

Haha! Sie weichen. Sie fliehen.

(Das bläuliche Licht ist erloschen; volle
Finsternis in der Tiefe, wogegen
glänzende Himmelsbläue über der Mauer)

Seine Wunde trägt jeder nach heim!
Wie das ich euch gönne!
Möge denn so das ganze Rittergezücht
unter sich selber sich würgen!
Ha! Wie stolz er nun steht auf der Zinne!
Wie lachen ihm die Rosen der Wangen,
da kindisch erstaunt
in den einsamen Garten er blickt!

(Er wendet sich nach der Tiefe 
des Hintergrundes um.)

He! Kundry!
Wie? Schon am Werk?
Haha! Den Zauber wusst' ich wohl,
der immer dich wieder 
zum Dienst mir gesellt!

(Sich wieder nach außen wendend)

Du da, kindischer Sproß,
was auch
Weissagung dich wies,
zu jung und dumm
fielst du in meine Gewalt;
die Reinheit dir entrissen,
bleibst mir du zugewiesen!

(Er versinkt schnell mit dem ganzen 
Turme; zugleich steigt der Zaubergarten
auf und erfüllt die Bühne gänzlich.
Tropische Vegetation, üppigste 
Blumenpracht; nach dem Hintergrunde 
zu Abgrenzung durch die Zinne der
Burgmauer, an welche sich seitwärts
Vorsprünge des Schloßbaues selbst,
arabischen reichen Stiles, mit Terrassen
anlehnen. Auf der Mauer steht Parsifal,
staunend in den Garten hinabblickend. 
Von allen Seiten her, zuerst aus dem
Garten, dann aus dem Palaste, stürzen 
wirr durcheinander, einzeln, dann zugleich
immer mehr schöne Mädchen herein; 
sie sind mit flüchtig übergeworfenen,
zartfarbigen Schleiern verhüllt, wie 
soeben aus dem Schlafe aufgeschreckt.)
KLINGSOR
Tu maestro.

KUNDRY
¿Con qué poder?

KLINGSOR
¡Ah! Soy el único contra quien 
tu poder pierde su eficacia.

KUNDRY
(Con risa estridente.) 
¡Ja, ja! ¿Tú eres casto?

KLINGSOR
(Enfurecido.)
¿Qué preguntas, mujer maldita?

(Con aire sombrío.)

¡Suerte cruel!
Ya el diablo se burló de mí
por haber aspirado a la santidad.
¡Suerte cruel!
¡Indomable afán doloroso!
Carrera infernal de malvados instintos
que en mortal silencio creí ahogados.
¡Ahora se burlan de mí por tu boca,
esposa del demonio!
¡Ponte en guardia!
Befa y desprecio expía el altivo, 
el lleno de santidad
que en otro tiempo me despreció.
Domeñé su raza
que cayó en mi poder sin rescate
y ahora agoniza en su guarida sagrada.
¡Y muy pronto, eso espero,
sólo yo seré el guardián del Grial!
¡Ja, ja!
¿Te gustó Amfortas, el héroe,
que te cedí para tus placeres?

KUNDRY
¡Oh dolor...!
¡Débil fue él también, 
débil como todos!
Todos ya comparten 
su maldición conmigo. 
¡Oh sueño eterno, remedio único!
¿cómo puedo alcanzarte?

KLINGSOR
Quien a ti se oponga, podrá librarte.
¡Prueba con el joven que se acerca!

KUNDRY
¡No, no quiero!

KLINGSOR
(Asciende a la muralla de la torre.)
¡Ya sube hacia el castillo!

KUNDRY
¡Oh! ¡Triste, triste! 
¿Para eso desperté ? 
¿Debo hacerlo, pues?

KLINGSOR
(Oteando hacia abajo.)
¡Ah! ¡Qué hermoso es el joven!

KUNDRY
¡Oh! ¡Oh! ¡Dolor sobre mí!

(Klingsor, asomado al exterior, 
hace sonar una trompa.

KLINGSOR
¡Eh ¡Guardias! ¡Nobles, héroes! 
¡Arriba! ¡Viene el enemigo!... 
¡Ah! ¡Cómo escalan las murallas 
estos locos furiosos para proteger 
a sus hermosas diablesas! 
¡Bien! ¡Vamos! ¡Valor!...
¡Ja, ja! Pero él nada teme. 
Ya se apoderó de la espada de Ferris 
y la esgrime, terrible, 
contra la horda. 

(Kundry ríe siniestramente, hasta
caer convulsionada dando gritos 
de dolor.)

¡De nada les sirve a ellos su valor!
¡Hiere a uno en el brazo... 
a otro en el muslo! 

(Grito de Kundry, que desaparece.)

¡Ja, ja! ¡Ceden! ¡Huyen!

(Se extingue la luz azulada. Reina la
oscuridad en lo hondo. Por encima
de la muralla luce el azul del cielo.)

¡Cada uno lleva una herida! 
¡Cuánto me alegra...! 
¡Ojalá para siempre la ralea de los
caballeros se destruya a sí misma!
¡Cuán altivo asciende a las almenas!
¡Qué alegres se sonrojan sus mejillas!
¡Con mirada infantil 
contempla el solitario jardín!

(Gira de nuevo, hacia el fondo 
de la escena.)

¡Eh, Kundry! 
¿Cómo? ¿Ya te has ido? 
¡Ja, ja! ¡Bien conozco el hechizo, 
que una y otra vez,
te obliga a servirme!

(Mira de nuevo al exterior.)

¡Eh, tú!... 
¡Tierno renuevo! 
Te han mentido las profecías. 
Joven y torpe 
has caído en mis redes.
Cuando sucumba tu castidad 
caerás a mi servicio. 

(Se hunde rápidamente y, con él, 
la torre. Aparece el jardín mágico
lleno de tropical vegetación, con 
gran esplendor de flores. El fondo 
del vergel está cercado por las
almenas de la muralla, del más
suntuoso estilo árabe. Parsifal 
está, de pie, encima de la muralla 
y contempla, maravillado, el jardín.
Acuden de todas partes, primero del
jardín y después del palacio, en
desordenada mezcolanza, hermosas
jóvenes, solas o agrupadas, cuyo
número aumenta sin cesar. Visten
ligeros velos de tenues colores,
simulando haberse cubierto con 
ellos precipitadamente, como si
acabaran de despertar)
ALLE MÄDCHEN
(durcheinander)
Hier was das Tosen! Hier, hier!
Waffen! Wilde Rüfe! Wehe!
Wer ist der Frevler?
Wo ist der Frevler?
Auf zur Rache!

ERSTER MÄDCHEN I 
(Gruppe I)
Mein Geliebter verwundert!

ERSTER MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Wo find' ich den meinen?

ZWEITE MÄDCHEN 
(Gruppe I)
Ich erwachte alleine!

ALLE
Wohin entflohn sie?

ERSTER MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Wo ist mein Geliebter?

DRITTES MÄDCHEN 
(Gruppe I)
Wo find ich den meinen?

ZWEITE MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Ich erwachte alleine!

ALLE
(durcheinander)
Wo sind unsre Liebsten?
Drinnen im Saale!
Wo sind unsre Liebsten?
Wir sahn sie im Saale.
Wir sahn sie mit blutender Wunde.
Wehe! Wehe! Auf, zur Hilfe!
Wer ist unser Feind?

(Sie gewahren Parsifal und zeigen auf ihn)

Da steht er!
Seht ihn dort, seht ihn dort!
Da steht er! Wo? Dort!
Ha! Ich sah's!

ERSTER MÄDCHEN 
(Gruppe I)
Meines Ferris Schwert in seiner Hand!

ZWEITE MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Meines Liebsten Blut hab ich erkannt.

ALLE
Der stürmte die Burg!

DRITTE MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Ich hörte des Meisters Horn.

DRITTE MÄDCHEN (Gruppe I)
ZWEITE MÄDCHEN (Gruppe II)
Ja, wir hörten sein Horn.

ALLE
Der war's!

DRITTE MÄDCHEN
(Gruppe II)
Mein Held lief herzu.

ZWEITE, DRITTE MÄDCHEN 
(Gruppe I)
Sie kamen alle herzu.

ERSTE MÄDCHEN 
(Gruppe I)
Mein Held lief herzu.

ALLE
(altstimmen)
Sie alle kamen, 
doch jeden empfing seine Wehr!
Weh! Weh ihm, der sie uns schlug!

ZWEITE MÄDCHEN (Gruppe I)
MÄDCHEN CHOR 
Der schlug mir den Liebsten.

ERSTE MÄDCHEN (Gruppe I)
MÄDCHEN CHÖREN
Mir traf er den Freund.

ZWEITE MÄDCHEN (Gruppe II)
MÄDCHEN CHÖREN
Noch blutet die Waffe!

ERSTE MÄDCHEN (Gruppe II)
MÄDCHEN CHÖREN
Meines Liebsten Feind.

ALLE 
Weh! Du dort! Ach wehe!
Was schufst du solche Not?
Verwünscht, verwünschst sollst du sein!

(Parsifal springt tiefer in den 
Garten herab.)

Ha! Kühner!
Wagst du zu nahen?
Was schlugst du unsre Geliebten?

PARSIFAL
Ihr schönen Kinder, 
mußt' ich sie nicht schlagen?
Zu euch, ihr Holden, 
ja wehrten sie mir den Weg.

ERSTE MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Zu uns wolltest du?

ERSTE MÄDCHEN 
(Gruppe I)
Sahst du uns schon?

PARSIFAL
Noch nie sah ich solch zieres Geschlecht:
nenn' ich euch schön, 
dünkt euch das recht?
MUCHACHAS
(en revuelo)
¡Aquí, aquí hubo lucha! 
¡Armas! ¡Gritos salvajes! 
¿Quién es el culpable? 
¿Quién es el culpable? 
¡Venganza!

MUCHACHA - I
(Primer grupo)
¡Mi amante está herido!

MUCHACHA - I 
(Grupo segundo)
Y el mío ¿dónde estará?

MUCHACHAS - II 
(Primer grupo)
¡Cuando desperté, estaba sola!

TODAS
¿A dónde huyeron?

MUCHACHA - I 
(Segundo grupo)
¿Dónde está mi amante?

MUCHACHA  - III 
(Primer grupo)
Y el mío, ¿dónde estará?

MUCHACHA - II 
(Segundo grupo)
Me he despertado sola.

TODAS
(en revuelo)
¿Dónde están nuestros hombres?
¿Dentro del alcázar?
¿Dónde estarán nuestros hombres?
¡Mirad en la fortaleza! 
Vimos sangrar sus heridas. 
Corramos a socorrerles. 
¿Quién es nuestro enemigo? 

(señalan a Parsifal con el dedo.)

¡Es él! ¡Helo aquí! 
¡Mirad! ¡Es él! 
¡Dónde?... ¡Allí!
¡Ah! ¡Lo veo!

MUCHACHA - I 
(Primer grupo)
¡Blande la espada de mi Ferris!

MUCHACHA - II
(Primer grupo)
¡Chorrea la sangre de mi amado!

TODAS
¡Es él quien ha asaltado el castillo!

MUCHACHA - III
(Segundo grupo)
¡Se oyó el cuerno del maestro!

MUCHACHA - III (Primer grupo) 
MUCHACHA - II (Segundo grupo)
¡Sí, oímos su cuerno!

TODAS
¡Es él!

MUCHACHA - III 
(Segundo grupo)
¡Mi héroe acudió corriendo!

MUCHACHA - II, III
 (Primer grupo)
¡Todos acudieron!

MUCHACHA - I 
(Primer grupo)
¡Mi héroe acudió corriendo!

TODAS
(Contraltos.)
¡Todos acudieron corriendo 
pero todos fueron heridos!
¡Todos huyeron de él!

MUCHACHA - II (Primer Grupo)
CORO 
¡Hirió a nuestros amados!

MUCHACHA - I (Primer Grupo)
CORO
¡He perdido a mi amante!

MUCHACHA -II (Segundo Grupo)
CORO
¡Su espada sangra todavía!

MUCHACHA - I (Segundo Grupo)
CORO
¡Hirió a mi amigo!

TODAS
¡Eh, tú! ¡Eh, tú! 
¿Por qué nos traes tanta desgracia?
¡Maldito, maldito seas! 

(Parsifal desciende un poco 
hacia el jardín.)

¡Ah! ¡Osado!
¿Te atreves a acercarte? 
¿Por qué heriste a nuestros amados?

PARSIFAL
¡Hermosas jóvenes! 
¿No era forzoso luchar 
si me impedían 
llegar hasta vosotras?

MUCHACHA - I
(Segundo grupo)
¿Hacia nosotras venías?

MUCHACHA -I 
(Primer grupo) 
¿Nos habías visto?

PARSIFAL
¡Jamás había visto 
tales encantos!
¿Miento si os llamo hermosas?
ZWEITE MÄDCHEN 
(Gruppe I)
So willst du uns wohl nicht schlagen?

ZWEITE MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Willst uns nicht schlagen?

PARSIFAL
Das möcht' ich nicht.

ERSTE MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Doch 
Schaden schufst du uns so vielen!

ALLE
Großen und vielen!

ERSTE MÄDCHEN 
(Gruppe I, II)
Du schlugest unsre Gespielen.

ALLE 
Wer spielt nun mit uns?

PARSIFAL
Das tu ich gern!

(Die Mädchen, von Verwunderung in
Heiterkeit übergegangen, brechen jetzt 
in ein lustiges Gelächter aus. Währen
Parsifal immer näher zu den aufgeregten
Gruppen tritt, entweichen unmerklich die
Mädchen der ersten Gruppe und des 
ersten Chors hinter den Blumenhag, um 
ihren Blumenschmuck zu vollenden.)

ALLE
Bist du uns hold?
So bleib nicht fern!
Bleib nicht gern von uns.

ERSTE MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Und willst du uns nicht schelten..

ZWEITE MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Wir werden dir's entgelten:

ALLE
(nacheinander)
Wir spielen nicht m Gold.

ERSTE MÄDCHEN I
(Gruppe II)
Wir spielen um Minnesold.

ZWEITE MÄDCHEN 
(Gruppe II)
Willst auf Trost du uns sinnen...

ERSTE MÄDCHEN 
(Gruppe II)
...sollst den du uns abgewinnen!

(Die Mädchen der ersten Gruppe und 
des ersten Chors kommen, mit dem 
Folgenden, ganz in Blumengewändern, 
selbst Blumen erscheinend, zurück und 
stürzen sich sofort auf Parsifal.)

ZWEITE BLUME 
(Gruppe I)
Lasset den Knaben!

ERSTE BLUME 
(Gruppe I)
Er gehöret mir!

DRITTE, ZWEITE BLUME 
(Gruppe I)
Nein!

ALLE
Nein! Mir!
Ha! Die Falschen!
Sie schmückten heimlich sich.

(Während die Zurückgekommenen sich 
am Parsifal her andrängen, verlassen 
die Mädchen der zweiten Gruppe und 
des zweiten Chores hastig die Szene,
 um sich ebenfalls zu schmücken.)

ALLE
(während sie, wie in anmutigem
Kinderspiele, in abwechselndem 
Reigen um Parsifal sich drehen.)
Komm, komm, holder Knabe!
Komm, komm! Laß mich dir blühen!
Holder Knabe, die zu Wonn' und Labe
gilt mein minniges Mühen!

ERSTE BLUME 
(Gruppe I)
Komm, o holder Knabe!

ZWEITE, DRITTE BLUME 
(Gruppe I)
Holder Knabe!

(Der zweite Gruppe und der zweite Chor
kommen, ebenfalls geschmückt, zurück
und gesellen sich zum Spiele.)

ALLE
Komm! Komm, holder Knabe!
Laß mich dir erblühen!
Dir zu Wonn' und Labe
gilt unser minniges Mühen!

PARSIFAL
(heiter ruhig in der Mitte der Mädchen)
Wie duftet ihr hold!
Seid ihr denn Blumen?

ERSTE BLUME 
(Gruppe I)
Des Garten Zier...

ZWEITE BLUME 
(Gruppe II)
.. und duftende Geister...

ERSTE BLUME 
(Gruppe I, II)
..im Lenz pflückt uns der Meister!

ZWEITE BLUME 
(Gruppe I, II)
Wir wachsen hier...

ERSTE BLUME 
(Gruppe I, II)
... in Sommer und sonne...
MUCHACHA - II
(Primer grupo)
¿No vienes a luchar contra nosotras?

MUCHACHA - II
(Segundo grupo) 
¿No vienes a combatir?

PARSIFAL
En modo alguno.

MUCHACHA - I
(Segundo grupo)
Sin embargo, 
mucho daño nos causaste.

TODAS
¡Mucho daño nos has hecho!

MUCHACHA - I
(Primer y segundo grupo)
Has herido a nuestros amados.

TODAS
¿Con quién jugaremos ahora?

PARSIFAL
¡Conmigo, si queréis!

(Las muchachas han ido pasando 
de la sorpresa a la alegría y dejan
brotar su divertida risa. En tanto 
que Parsifal se acerca cada vez 
más al grupo más revoltoso, otras
abandonan la escena entre el follaje
disimuladamente para ataviarse
mejor.)

TODAS
¿Te gustamos?
¡Entonces no estés tan alejado!
¡Si nos amas permanece con nosotras!

MUCHACHA - I
(Segundo grupo)
Tienes que ser amable...

MUCHACHA - II
(Segundo grupo)
... y te verás recompensado.

TODAS 
(Alternativamente.) 
¡No queremos oro!

MUCHACHA - I
(Segundo grupo) 
Sólo nos gustan los juegos del amor.

MUCHACHA - II
(Segundo grupo) 
Si piensas consolarnos...

MUCHACHA - I
(Segundo grupo)
... deberás conquistarnos.

(Regresan las muchachas que 
habían salido, tan cubiertas de 
flores que parecen flores ellas
mismas. Se precipitan al instante
sobre Parsifal.)

MUCHACHA - II
(Primer grupo)
¡Soltad al muchacho!

MUCHACHA - I
(Primer grupo) 
¡Es para mí!

MUCHACHA - II, III
(Primer grupo) ,
¡No!

TODAS
¡No! ¡Es mío!
¡Ah! ¡Perversas!
¡Os habéis embellecido a escondidas!

(Mientras las recién llegadas 
se disputan a Parsifal, las del
segundo y tercer coro desaparecen
rápidamente de la escena para
ataviarse a su vez.)

TODAS
(las muchachas, durante el 
canto, giran alrededor de 
Parsifal acariciándole.)
¡Ven, ven, hermoso mancebo! 
¡Quiero florecer para ti y, 
con dulcísimo gozo, 
confortarte con mi amor!

MUCHACHA - I 
(Primer grupo)
¡Ven, ven, hermoso mancebo!

MUCHACHAS - II, III
(Primer grupo)
¡Hermoso mancebo!

(El segundo grupo y el segundo coro,
ataviados en forma pareja, regresan 
y participan en el juego.)

TODAS
¡Ven, ven, hermoso mancebo! 
¡Quiero florecer para ti y, 
con dulcísimo gozo, 
confortarte con mi amor!

PARSIFAL
(Con alegría, mezclado con ellas.)
¿Sois flores quizás?
¡Es tan dulce vuestro perfume!

MUCHACHA - I 
(Primer grupo) 
¡Somos adorno del jardín...

MUCHACHA - II
(Segundo grupo) 
...que con esencia de aromas...

MUCHACHA - I
(Primero y segundo grupos) 
... nos guarda solícito el maestro!

MUCHACHA - II
(Primero y segundo grupos) 
Aquí crecemos...

MUCHACHA - I
(Primero y segundo grupo) 
... el sol nos da vida...
ERSTE, ZWEITE BLUME 
(Gruppe I, II)
Für dich erblühend in Wonne.

DRITTE BLUME, 
(Gruppe I, II)
Nun sei uns freund und hold!

ZWEITE BLUME, 
(Gruppe I, II)
Nicht karge den Blumen den Sold!

ALLE 
Kannst du uns nicht lieben und minnen,
wir welken und sterben dahinnen.

ERSTE BLUME
(Gruppe II)
An deinen Busen nimm mich!

ALLE
Komm, holder Knabe!

ERSTE BLUME 
(Gruppe I)
Die Stirn laß mich dir kühlen!

ALLE
Laß mich dir erblühen!

ZWEITE BLUME
(Gruppe I)
Laß mich die Wange dir fühlen!

ZWEITE BLUME
(Gruppe II)
Den Mund laß mich dir küssen!

ERSTE BLUME
(Gruppe I)
Nein! Ich! Die Schönste bin ich!

ZWEITE BLUME
(Gruppe I)
Nein! Ich bin die Schönste!

ALLE
ich bin schöner!

ERSTE BLUME
(Gruppe II)
Nein! Ich dufte süßer!

ALLE ANDEREN
Nein, ich! Ich! Ja, ich!

PARSIFAL
(ihrer anmutigen Zudringlichkeit 
sanft wehrend)
Ihr wild holdes Blumengedränge,
soll ich mit euch spielen, 
entlaßt mir der Enge!

ERSTE BLUME
(Gruppe II)
Was zankest du?

PARSIFAL
Weil ihr euch streitet.

ERSTE BLUME (Gruppe I)
ZWEITE BLUME (Gruppe II)
Wir streiten nur um dich.

PARSIFAL
Das meidet.

ZWEITE BLUME 
(Gruppe I)
Du laß von ihm; sieh, er will mich!

DRITTE BLUME 
(Gruppe I)
Mich lieber!

DRITTE BLUME 
(Gruppe II)
Nein, mich!

ZWEITE BLUME
(Gruppe II)
Nein, lieber will er mich!

ERSTE BLUME
(Gruppe II)
Du wehrest mich von dir?

ERSTE BLUME 
(Gruppe I)
Du scheuchest mich fort?

ZWEITE, DRITTE BLUME 
(Gruppe I)
DRITTE BLUME 
(Gruppe II)
Du wehrest mir?

ALLE
Wie, bist du feige vor Frauen?

ALLE BLUMEN 
(Gruppe II)
Magst du nicht getrauen?

ALLE
Magst du nicht getrauen?

ERSTE BLUME 
(Gruppe I)
Wie schlimm bist du, Zager und Kalter!

ALLE
Wie schlimm!
So zag?

ERSTE BLUME
(Gruppe II)
Wie schlimm bist du, Zager und Kalter!

ALLE
So Zag und Kalt!

ERSTE BLUME 
(Gruppe I)
Die Blumen läßt du umbuhlen 
den Falter?

ALLE
Wie ist er kalt!

ZWEITE, DRITTE BLUME
(Gruppe I)
Wie ist er zag!

ZWEITE, DRITTE BLUME 
(Gruppe II)
Wie ist er kalt!

ALLE
Auf! Weichet dem Toren!

ALLE BLUMEN 
(Gruppe I)
Wir geben ich verloren.

ALLE 
Doch sei er uns erkoren!

ALLE BLUMEN 
(Gruppe II)
Nein, mir gehört er an!

ALLE BLUMENMÄDCHEN:
Nein, uns gehört er! Ja uns!
Auch mir! Ja mir!
MUCHACHAS - I, II
(Primer y segundo grupos) 
...y florecemos para tu deleite.

MUCHACHA - III
(Primero y segundo grupos)
¡Sé amable y bueno!

MUCHACHA - II
(Primer y segundo grupo)
¡No seas avaro con las flores!

TODAS
Si no sabes ofrecernos amor pronto, 
enseguida nos marchitaremos.

MUCHACHA - I
(Segundo grupo)
¡Acógeme en tus brazos!

TODAS
¡Ven, hermoso joven!

MUCHACHA - I
(Primer grupo) 
¡Quiero refrescar tu frente!

TODAS
¡Queremos florecer para ti!

MUCHACHA - II
(Primer grupo)
¡Quiero acariciar tus mejillas!

MUCHACHA - II
(Segundo grupo) 
¡Quiero besar tu boca!

MUCHACHA - I
(Primer grupo) 
¡No! ¡A mí! ¡Soy la más bella!

MUCHACHA - II
(Primer grupo) 
¡No! ¡Yo soy la más fragante!

TODAS
¡Yo soy la más hermosa!

MUCHACHA - I
(Segundo grupo) 
¡No, yo soy la más dulce!

OTRAS
¡No! ¡Yo, yo!

PARSIFAL
(Esquivando con suavidad sus
amorosos ataques.) 
Ramilletes de flores inquietas, 
si queréis jugar conmigo 
tranquilizaos un poco.

MUCHACHA -I
(Segundo grupo) 
¿Por qué nos riñes?

PARSIFAL
Porque peleáis entre vosotras.

MUCHACHA - I ((Primer grupo)
MUCHACHA - II (Segundo grupo)
Sólo por ti peleábamos.

PARSIFAL
¡Acabad pues!

MUCHACHA - II
(Primer grupo) 
¡Tú! ¡Déjale! ¡Sólo me quiere a mí!

MUCHACHA - III
(Primer grupo) 
¡No! ¡A mí!

MUCHACHA - III 
(Segundo grupo) 
¡Sólo a mí!

MUCHACHA - II
(Segundo grupo) 
¡No, a mí!

MUCHACHA - I
(Segundo grupo) 
¿Quieres esquivarme?

MUCHACHA - I
(Primer grupo) 
¿Escapas de mí?

MUCHACHA - II, III 
(Primer grupo) 
MUCHACHA - III
(Segundo grupo)
¿Quieres esquivarme?

TODAS
¿Eres tímido con las mujeres?

MUCHACHAS 
(Del segundo grupo)
¿Qué es lo que te arredra?

TODAS
¿Qué es lo que te arredra?

MUCHACHA - I
(Primer grupo)
¡Qué tímido y frío es!

TODAS
¡Qué tímido es!
¡Y qué frío!

MUCHACHA - I
(Segundo grupo) 
¡Qué tímido y frío es!

TODAS
¡Tan tímido y tan frío!

MUCHACHA - I
(Primer grupo) 
¿Permitirás que las flores 
cortejen a la mariposa?

TODAS
¡Qué frío es!

MUCHACHAS - II, III
(Primer grupo) 
¡Y qué tímido!

MUCHACHAS - II, III
(Segundo grupo) 
¡Qué frío es!

TODAS
¡Huyamos lejos de este necio!

MUCHACHAS 
(Grupo primero) 
¡Dejémosle ya!

TODAS
¡Que sea para nosotras!

MUCHACHAS 
(Segundo grupo) 
¡Para mí! ¡Para mí!

TODAS
¡Es nuestro! ¡Es nuestro! 
¡No! ¡Es mío! ¡Es para mí!
PARSIFAL
(halb ärgerlich die Mädchen
abscheuchend)
Laßt ab! Ihr fangt mir nicht!

(Parsifal will fliehen, als er Kundrys Stimme
vernimmt und betroffen still steht)

KUNDRY
Parsifal! Weile!

(Die Mädchen sind bei dem Vernehmen der 
Stimme Kundrys erschrocken und haben
sich alsbald von Parsifal zurückgehalten.)

PARSIFAL
Parsifal?
So nannte träumend 
mich einst die Mutter.

KUNDRY
Hier weile! Parsifal!
Dich grüßet Wonne und Heil zumal.
Ihr kindischen Buhlen, 
weichet von ihm;
früh welkende Blumen,
nicht euch ward er zum Spiele bestellt.
Geht heim, pfleget der Wunden,
einsam erharrt euch mancher Held.

(Die Mädchen entfernen sich zaghaft und 
widerstrebend von Parsifal und ziehen
sich allmählich nach dem Schlosse zurück.)

ERSTE, DRITTE BLUME 
(Gruppe II)
Dich zu lassen!

ZWEITE BLUME
(Gruppe II)
Dich zu meiden!

ERSTE, DRITTE BLUME
(Gruppe I)
O, wehe!

ZWEITE BLUME
(Gruppe I)
O, wehe der Pein!

ALLE
O wehe!

ALLE BLUMEN 
(Gruppe I)
Von allen möchten gern wir scheiden...

ALLE 
...mit dir allein zu sein.
Leb wohl, leb wohl!
Leb wohl, du Holder, 
du Stolzer, du - Tor!

(Mit dem letzten sind die Mädchen unter 
Gelächter im Schlosse verschwunden.)

PARSIFAL
Dies alles... hab' ich nun geträumt?

(Er sieht sich schüchtern nach der Seite 
hin um, von welcher die Stimme kam. 
Dort ist jetzt, durch Enthüllung des
Blumenhages, ein jugendliches Weib 
von höchster Schönheit - Kundry, in
durchaus verwandelter Gestalt - auf 
einem Blumenlager, in leicht verhüllender,
phantastischer Kleidung, annähernd
arabischen Stiles - sichtbar geworden.)

Riefest du mich 
Namenlosen?

KUNDRY
Dich nannt' ich, tör'ger Reiner,
"Fal - parsi",
dich reinen Toren, "Parsifal".
So rief, als in arab'schem Land er verschied,
dein Vater Gamuret dem Sohne zu,
den er, im Mutterschoß verschlossen,
mit diesem Namen sterbend grüßte.
Ihn dir zu Künden, harrt' ich deiner hier:
was zog dich her, 
wenn nicht der Kunde Wunsch?

PARSIFAL
Nie sah ich, nie träumte mir, 
was jetzt ich schau, 
und was mit Bangen mich erfüllt.
Entblühtest du auch diesem Blumenhaine?

KUNDRY
Nein, Parsifal, du tör'ger Reiner!
Fern, fern ist mein Heimat.
Daß du mich fändest, verweilte ich nur hier.
Von weit her kam ich, wo ich viel ersah.
Ich sah das Kind am seiner Mutter Brust,
sein erstes Lallen lacht mir noch im Ohr;
das Leid im Herzen,
wie lachte da auch Herzeleide,
als ihren Schmerzen
zujauchzte ihrer Augen Weide!
Gebettet sanft auf weichen Moosen,
den hold geschläfert sie mit Kosen,
dem, bang in Sorgen,
den Schlummer bewacht er Mutter Sehnen,
den weckt' am Morgen
der hieße Tau der Muttertränen.
Nur Weinen war sie, Schmerzgebaren,
um deines Vaters Lieb' und Tod.
Vor gleicher Not dich zu bewahren,
galt ihr als höchster Pflicht Gebot.
Den Waffen fern, 
der Männer Kampf und Wären,
wollte sie still dich bergen und behüten.
Nur Sorgen war sie, ach! Und Bangen;
nie sollte Kunde zu dir hergelangen.
Hörst du nicht noch ihrer Klage Ruf,
wann spät und fern du geweilt?
Hei! Was ihr das Lust und Lachen schuf,
wann sie suchend dann dich ereilt;
wann dann ihr Arm dich wütend umschlang,
ward dir es wohl gar beim Küssen bang?
Doch ihr Wehe du nicht vernahmst,
nicht ihrer Schmerzen Toben,
als endlich du nicht wiederkamst
und deine Spur verstoben!
Sie harrte Nächte' und Tage,
bis ihr verstummt' die Klage,
der Gram ihr zehrte den Schmerz,
um stillen Tod sie warb;
ihr brach das Leid das Herz,
und - Herzeleide - starb.
PARSIFAL
(Fastidiado a medias,
rechazándolas.) 
¡Basta ya! ¡No podréis cogerme!

(Intenta huir pero se detiene atónito,
al escuchar la llamada de Kundry.)

KUNDRY
Parsifal... ¡Quédate!

(Al oír la voz de Kundry las
muchachas flores, asustadas, se
apartan inmediatamente de Parsifal.)

PARSIFAL
¿Parsifal?
Tal nombre, en sueños, 
me daba mi madre.

KUNDRY
¡Quédate, Parsifal! 
Te esperan a la vez, felicidad y alegría.
Y vosotras, pueriles amantes, 
¡dejadle solo! 
¡Flores que pronto os marchitaréis,
él no ha sido creado para vosotras! 
¡Iros a vuestros aposentos a curar 
las heridas de vuestros héroes!

(Las muchachas flores se alejan,
contrariadas y con miedo, en
dirección al castillo.)

MUCHACHA - I, III 
(Segundo grupo) 
¡Dejarte ya!

MUCHACHA - II
(Segundo grupo)
¡Perderte ya!

MUCHACHA - I, III
(Primer grupo)
¡Qué pena!

MUCHACHA - II
(Primer grupo)
¡Qué pena me causa!

TODAS
¡Qué pena!

MUCHACHAS 
(Primer grupo)
Quisiera estar lejos contigo...

TODAS 
...estar solos los dos.
¡Adiós! ¡Adiós!
¡Adiós, encantador, tierno, 
necio muchacho!

(desaparecen, entre risas, 
hacia el castillo.)

PARSIFAL
¿No es un sueño lo que veo?

(Dirige la mirada, con timidez, 
hacia el lado de donde venía la voz
misteriosa. El seto de flores se ha
entreabierto y ahora deja ver del todo
a una mujer joven, de espléndida
belleza. Es Kundry, totalmente
transfigurada. Descansa sobre un
lecho de flores y viste un fantástico
atavío al estilo árabe.)

¿Me llamaste por mi nombre, 
cuando nombre no tengo?

KUNDRY
Te llamo necio y casto, «Fal - Parsi»,
tú, casto y necio: ¡Parsifal!
Así, cuando murió en un país árabe, 
te llamaba tu padre Gamuret.
Tú aún estabas en el claustro materno
y tal nombre te dio al morir. 
Para dártelo a conocer 
aquí te esperaba. 
¿Qué te trajo aquí, 
sino el afán de saber?

PARSIFAL
Nunca, ni en sueños siquiera, 
vi jamás lo que ahora veo 
y que llena de miedo mi corazón.
¿También naciste en tan gentil vergel?

KUNDRY
No, Parsifal, el necio y casto. 
Lejos... lejos está mi patria.
He permanecido aquí 
sólo para que me encontraras.
Vengo de lejos, y he visto mucho.
Vi al niño sobre el pecho materno
y aun creo oír sus dulces balbuceos.
A pesar de su dolor
¡cómo reía Herzelaida cuando
veía sonreír a su pequeño!
Lo acostaba en una cuna de musgo
y lo dormía con sus dulces besos.
Velaba su sueño la madre amante
y le despertaba con la aurora
las lágrimas ardientes de la madre.
Pues sólo tuvo penas sin límite
cuando tu padre murió.
Evitarte una suerte parecida
fue para ella la suprema finalidad.
De las duras luchas, 
de los odios y de las guerras
te apartó y te ocultó.
¡Cómo sufría angustiada siempre!
No quiso que supieras nada de esto.
¿Has olvidado ya 
su grito acongojado
cuando atardecía y estabas lejos?
¡Ah! !Cómo saltaba su corazón
cuando te buscaba y te hallaba al fin,
y abrazándote con ardiente furia,
te besaba hasta estremecerte!
Pero su pena no te conmovió,
ni sus muchos padecimientos,
aquel día en que te fuiste para siempre
sin dejar rastro tras de ti.
Te esperó noches y días
hasta que enmudeció su llanto.
Lacerada por tanto dolor
sólo deseaba la muerte.
La aflicción quebró su corazón
y Herzelaída... murió.
PARSIFAL
(immer ernsthafter, endlich furchtbar
betroffen, sinkt, schmerzlich überwältigt, 
zu Kundrys Füßen nieder)
Wehe! Wehe! 
Was tat ich? Wo war ich?
Mutter! Süße, holde Mutter!
Dein Sohn, dein Sohn mußte dich morden!
O Tor! Blöder, taumelnder Tor.
Wo irrtest du hin, ihrer vergessend,
deiner, deiner vergessend!
Traute, teuerste Mutter!

KUNDRY
war dir fremd noch der Schmerz,
des Trostes Süße
labte nie auch dein Herz;
das Wehe, das dich reut,
die Not nun büße
im Trost, den Liebe dir beut.

PARSIFAL
(im Trübsinn immer tiefer sich 
sinken lassend)
Die Mutter, die Mutter konnt ich vergessen!
Ha! Was alles vergaß ich wohl noch?
Wes war ich je noch eingedenk?
Nur dumpfe Torheit lebt in mir.

(Kundry, immer noch in halb liegender
Stellung, beugt sich über Parsifals
Haupt, faßt sanft seine Stirn und schling
traulich ihren Arm um seinen Nacken.)

KUNDRY
Bekenntnis
wird Schuld in Reue enden,
Erkenntnis
in Sinn die Torheit wenden.
Die Liebe lerne kennen,
die Gamuret umschloß,
als Herzeleids Entbrennen
ihn sengend überfloß!
Die Leib und Leben
einst dir gegeben,
der Tod und Torheit weichen muß,
sie beut dir heut,
als Muttersegens letzten Gruß,
der Liebe - ersten Kuß.

(Sie hat ihr Haupt völlig über das seinige
geneigt und küßt ihn lange auf seinen
Mund. Plötzlich fährt Parsifal mit einer
Gebärde des höchsten Schreckens auf;
seine Haltung drückt eine furchtbare
Veränderung aus; er stemmt seine Hände
gewaltsam gegen das Herz, wie um einen
zerreißenden Schmerz zu bewältigen.)

PARSIFAL
Amfortas! Die Wunde! Die Wunde!
Sie brennt mir hier zur Seite!
O, Klage! Klage!
Furchtbare Klage!
Aus tiefstem Herzen schriet sie mir auf.
Oh! Oh!
Elender! Jammervollster!
Die Wunde sah ich bluten;
nun blutet sie in mir.
Hier - hier!
Nein! Nein! Nicht die Wunde ist es.
Fließe ihr Blut in Strömen dahin!
Hier! Hier! Im Herzen der Brand!
Das Sehnen, das furchtbare Sehnen,
das alle Sinne mir faßt und zwingt!
O! Qual der Liebe!
Wie alles schauert, bebt und zuckt
in sündigem Verlangen!

(Während Kundry in Schrecken und
Verwunderung auf Parsifal hinstarrt, 
Gerät dieser in völlige Entrücktheit.)

Es starrt der Blick dumpf auf das Heilsgefäß
das heil'ge Blut erglüht;
Erlösungswonne, göttlich mild,
durchzittert weithin alle Seelen;
nur hier, im Herzen, 
will die Qual nicht weichen.
Des Heilands Klage da vernehm ich,
die Klage - ach! Die Klage
um das entweihte Heiligtum.
"Erlöse, rette mich
aus schuldbefleckten Händen!"
So rief die Gottesklage
furchtbar laut mir in die Seele.
Und ich - der Tor, der Feige,
zu wilden Knabentaten floh ich hin!

(Er stürzt verzweiflungsvoll auf die Knie.)

Erlöser! Heiland! Herr der Huld!
Wie büß ich, Sünder, meine Schuld?

(Kundry, deren Erstaunen in
leidenschaftliche Bewunderung
übergegangen, sucht schüchtern
sich Parsifal zu nähern.)

KUNDRY
Gelobter Held! Entflieh dem Wahn!
Blick auf! Sei hold der Huldin Nahn!

PARSIFAL
(immer in gebeugter Stellung, starr zu
Kundry aufblickend, während diese sich 
zu ihn neigt und die liebkosenden
Bewegungen ausführt, die er mit 
dem Folgenden bezeichnet)
Ja! Diese Stimme! So rief sie ihm -
und diesen Blick, deutlich erkenn ich ihn -
auch diesen, der ihm so friedlos lachte;
die Lippe - ja - so zuckte sie ihm,
so neigte sich der Nacken -
so hob sich kühn das Haupt;
so flatterten lachend die Locken -
so schlang um den Hals sich der Arm -
so schmeichelte weich die Wange!
Mit aller Schmerzen Qual im Bunde,
das Heil der Seele
entküßte ihm der Mund!

(Er erhebt sich allmählich.)

Ha! Dieser Kuß!

(Er stößt  Kundry von sich.)

Verderberin! Weiche von mir!
Ewig! Ewig - von mir!

KUNDRY
(in höchster Leidenschaft)
Grausamer!
Fühlst du im Herzen
nur and'rer Schmerzen,
so fühle jetzt auch die meinen!
Bist du Erlöser,
was bannt dich, Böser,
nicht mir auch zum Heil dich zu einen?
Seit Ewigkeiten - harre ich deiner,
des Heilands, ach! So spät!
Den einst ich kühn geschmäht.
Oh!.-
Kenntest du den Fluch,
der mich durch Schlaf und Wachen,
durch Tod und Leben,
Pein und Lachen,
zu neuem Leiden neu gestählt,
endlos durch das Dasein quält!
Ich sah ihn - ihn -
und... lachte!
Da traf mich sein Blick!
Nun such' ich ihn von Welt zu Welt
ihm wieder zu begegnen.
In höchster Not
wähn ich sein Auge schon nah,
den Blick schon auf mir ruh'n.
Da kehrt mir das verfluchte Lachen wieder;
ein Sünder sinkt mir in die Arme!
Da lach' ich - lache -
kann nicht weinen,
nur schreien, wüten,
toben, rasen,
in stets erneuter Wahnsinns Nacht,
aus der ich büßend kaum erwacht.
Den ich ersehnt in Todesschmachten,
den ich erkannt, den blöd Verlachten,
laß mich an seinem Busen weinen,
nur eine Stunde mich dir vereinen,
und, ob mich Gott und Welt verstößt,
in dir entsündigt sein und erlöst!

PARSIFAL
Auf Ewigkeit
wärst du verdammt mit mir
für eine Stunde
Vergessens meiner Sendung
in deines Arms Umfangen!
Auch dir bin ich zum Heil gesandt,
bleibst du dem Sehnen abgewandt.
Die Labung, die dein Leiden endet,
beut nicht der Quell, aus dem es fließt;
das Heil wird nimmer dir gespendet,
eh jener Quell sich dir nicht schliesst.
Ein andres ist's - ein andres, ach!
Nach dem ich jammernd schmachten sah,
die Brüder dort, in grausen Nöten,
den Leib sich quälen und ertöten.
Doch wer erkennt ihn klar und hell,
des einz'gen Heiles wahren Quell?

KUNDRY
(in wilder Begeisterung)
So war es mein Kuß,
der welthellsichtig dich machte?
Mein volles Liebesumfangen
läßt dich dann Gottheit erlangen.
Die Welt erlöse, ist dies dein Amt;
schuf dich zum Gott die Stunde,
für sie laß mich ewig dann verdammt,
nie heile mir die Wunde!

PARSIFAL
Erlösung, Frevlerin, 
biet' ich auch dir.
PARSIFAL
(Paulatinamente ha aumentado su
pesadumbre y al final cae a los pies
de Kundry vencido por el dolor.)
¡Ay! ¡Ay! ¿Qué hice yo? 
¿Dónde estuve? ¡Madre! 
¡Dulce y tierna madre! 
Tu hijo, tu hijo fue quien te mató. 
¡Oh, loco! ¡Loco cobarde! 
¿Por dónde anduve, errante?
¡Olvidándome de ella! 
¡Dulce, querida madre!

KUNDRY
Si bien no sufriste 
tampoco gozó de consuelo 
tu corazón. 
La pena que te invade expiarás, contrito, 
con el bálsamo 
que el amor te ofrece.

PARSIFAL
(Con un pesar cada vez 
más profundo.)
¡La madre...¿Cómo pude olvidarla? 
¡Ah! ¿Qué otra cosa pude olvidar?
¿Es que he recordado algo nunca? 
¡Sólo poseo la estúpida locura!

(Kundry, tumbada en su lecho, se
inclina hacia Parsifal y coloca su 
mano sobre la frente del muchacho y 
lo abraza, afectuosa, por el cuello.)

KUNDRY
La confesión 
enmienda las culpas. 
El conocimiento 
ilumina al necio.
Tienes que comprender 
el amor que sintió Gamuret 
cuando Herzelaida 
prendió un fuego en su pecho. 
Quien un día 
la vida te concedió 
y vencer pudo locura y muerte 
hoy te trae de aquella madre 
el último don: 
¡el primer beso de amor!

(Inclina su rostro sobre el de Parsifal
y junta sus labios a los del muchacho
en un prolongado beso. Parsifal se
levanta con un movimiento de terror;
su actitud demuestra la terrible
transformación que en él se ha
efectuado. Oprime fuertemente 
su corazón con las manos)

PARSIFAL
¡Amfortas!
¡La herida! ¡La herida!
¡Ella arde en mi corazón!
¡Oh! ¡Lamento! ¡Terrible lamento!
Del fondo de mi corazón 
estalla con fuerte quejido.
¡El más desgraciado! ¡El más nefando!
Cómo sangra la herida dentro de mí.
¡Aquí! ¡Aquí!
¡No! ¡No! Esto no es la herida.
Brote la sangre en chorro humeante.
En mi corazón está el incendio.
Desear, desear sin pausa,
con todos mis sentidos 
esclavos del deseo.
¡Oh! ¡Servidumbre del amor!
Estoy temblando, me estremezco
lleno de un deseo culpable.

(Mientras Kundry lo contempla con
sorpresa y estupor, Parsifal cae
en una especie de éxtasis)

La mirada huraña, 
fija en el vaso sagrado... 
donde mana la sangre sacra. 
El gozo suave de la redención
inunda las almas en pena, pero aquí,
en mi corazón, no cesa el tormento.
Dios Salvador, oigo el lamento,
sí, el lamento, llorando 
la violación del santuario. 
«¡Redentor, sálvame pronto 
de manos tan pecadoras!» 
Tal era la augusta queja 
que gritaba dentro de mi ser. 
Y yo, el necio, el cobarde, 
¡Huí en busca de infantiles proezas!

(Cae, de rodillas)

¡Salvador! ¡Maestro!
¿Cómo podré purgar mis culpas?

(Kundry, que ha pasado de 
la sorpresa a una apasionada
admiración intenta acercarse 
a Parsifal)

KUNDRY
¡Héroe amado! ¡Recobra el sentido!
¡Mírame! ¡La gracia viene hacia ti!

PARSIFAL
(Siempre en la misma actitud
contempla a Kundry, que se inclina
hacia él realizando los amorosos
movimientos descritos en las
siguientes palabras.)
¡Sí! Esa voz... suyo fue el grito...
también reconozco su mirada... 
y suya era esta risa incitante; 
y los labios... sí... 
así se los brindó...
así dobló la nuca... 
así levantó su frente... 
así ondeaban sus alegres rizos... 
así le rodearon sus brazos y, 
así le acarició sus mejillas...
Reuniendo todos los tormentos en uno
¡le robó la paz besándole en la boca!

(Se ha levantado poco a poco.)

¡Ah! ¡El beso!

(Rechaza violentamente a Kundry)

¡Aléjate de mí, espíritu del mal!
¡Siempre.... siempre..., lejos de mí!

KUNDRY
(En el paroxismo de la pasión.)
¡Hombre cruel! 
Si sólo percibes las penas ajenas a ti,
también deberías sentir las mías. 
Si tú eres el que salva, ¿qué te impide,
perverso, unirte a mí para salvarme?
Hace una eternidad que espero 
al Salvador, pero ¡ay!...
¡Después de tanto tiempo 
bastó un sólo día para perderle!
¡Oh! 
Grave maldición me persigue 
en vida y muerte, 
en sueño y vigilia, 
en risas y lágrimas, 
siempre acrecentada 
con nuevos pesares, 
siempre castigando con dureza mi ser. 
Le vi.... a Él..., a Él y... me burlé...
Entonces su mirada me alcanzó.
Ahora lo busco inútilmente 
de un mundo a otro,
ansiando volver a verle.
En la plenitud de mis males
creo tener cerca sus ojos,
su mirada fija en mí.
Pero vuelve la maldita risa 
a mis labios... 
y un mísero cae entre mis brazos. 
Y río, río, no puedo llorar. Sólo grito,
aúllo, gruño, deliro, sumergida 
en la noche del desvarío 
de la que sólo salgo como penitente. 
Tú, que me diste mortales congojas,
al que reconocí y me burlé de ti,
¡deja que en tu pecho vierta 
mis lágrimas!
¡Deja que viva una hora para ti y 
si Dios y el mundo me rechazan,
haz que por ti encuentre la redención!

PARSIFAL
Eternamente te condenarías conmigo
si sólo una hora olvidara mi gran
misión entre tus mórbidos brazos.
También traigo la salvación para ti, 
si logras apartarte de este deseo. 
El bálsamo que puede curar tus males
no procede de la fuente del dolor.
Nunca se te devolverá la salud 
si antes no ciegas esta fuente. 
Es otra la fuente por la que he visto
languidecer a mis hermanos
castigando sus cuerpos con flagelos.
¿Pero quién puede ver nítidamente
la verdadera fuente de la salvación?
¡Oh mundo de tinieblas y errores!
Buscando ansioso el Bien supremo 
temo caer en la fuente de la perdición.

KUNDRY
(Con salvaje exaltación.)
¿Era, pues, mi beso 
el que te dio clarividencia? 
Mi abrazo amoroso 
¿te ha dado fuerza divina? 
Salva al mundo, si es tu misión; 
si durante una hora eres como Dios 
¡no me importa condenarme 
ni hallar nunca remedio para mi mal!

PARSIFAL
¡También a ti, ser perverso,
te ofrezco la redención!
KUNDRY
Laß mich die Göttlichen lieben,
Erlösung gabst du dann auch mir.

PARSIFAL
Lieb' und Erlösung soll dir werden,
zeigest du
zu Amfortas mir den Weg.

KUNDRY
(in Wut ausbrechend)
Nie- sollst du ihn finden!
Den Verfallnen, laß ihn verderben,
den Unsel'gen,
Schmachlüsternen,
den ich verlachte - lachte - lachte!
Hah! Ihn traf ja eigne Speer!

PARSIFAL
Wer durft' ihn verwunden 
mit der heil'gen Wehr?

KUNDRY
Er - er -
der einst mein Lachen bestraft -
sein Fluch - ha! - mir gibt er Kraft -
gegen dich selbst ruf' ich die Wehr,
gibst du dem Sünder des Mitleids Ehr'!
Ha! Wahnsinn!

(Flehend)

Mitleid! Mitleid mit mir!
Nur eine Stunde mein!
Nur eine Stunde dein -
und des Weges
sollst du geleitet sein!

(sie will ihn umarmen er 
stöß sie heftig von  sich)

PARSIFAL
Vergeh, unseliges Weib!

KUNDRY
(rafft sich mit wildem Wutrasen auf 
und ruft nach dem Hintergrunde zu)
Hilfe! Hilfe! Herbei!
Haltet den Frechen! Herbei!
Wehrt ihm die Wege!
Wehrt ihm die Pfade!
Und flöhest du von hier, und fändest
alle Wege der Welt,
den Weg, den du suchst,
des Pfade sollst du nicht finden;
den Pfad' und Wege,
die dich mir entführen,
so verwünsch ich sie dir;
Irre! Irre!
Mir so vertraut -
dich weih' ich ihm zum Geleit!

(Klingsor ist auf der Burgmauer
herausgetreten und schwenkt eine 
Lanze gegen Parsifal)

KLINGSOR
Halt da! 
Dich bann ich mit der rechten Wehr!
Den Toren stelle mir seines Meisters Speer!

(Er schleudert auf Parsifal den 
Speer, welcher über dessen Haupte
schweben bleibt.)

PARSIFAL
(erfaßt den Speer mit der Hand und 
hält ihn über seinem Haupte)
Mit diesem Zeichen bann ich 
deinen Zauber;
wie die Wunde er schließe,
die mit ihm du schlugest,
in Trauer und Trümmer
stürz' er die trügende Pracht!

(Er hat den Speer im Zeichen des Kreuzes
geschwungen; wie durch ein Erdbeben
versinkt das Schloß. Der Garten ist schnell
zur Einöde verdorrt; verwelkte Blumen
verstreuen sich auf dem Boden. Kundry 
ist schreiend zusammengesunken. Parsifal
hält im Enteilen noch einmal an und wendet
sich von der Höhe der Mauertrümmer zu
Kundry zurück.)

PARSIFAL
Du weißt -
wo du mich wiederfinden kannst!

(Er enteilt. Kundry hat sich ein wenig
erhoben und nach ihm geblickt.)
KUNDRY
Deja, ser divino, que te ame; 
también podrás redimirme así.

PARSIFAL
Amor y redención a ti acudirán 
si el camino que conduce a Amfortas 
quieres mostrarme.

KUNDRY
(Con furor desbordante.)
¡Jamás lo encontrarás! 
Deja que se pierda el que cayó,
ese miserable, que no pudo 
dominar su concupiscencia
y del que yo me reía.... 
¡Ja, ja! ¡Herido por su propia lanza!

PARSIFAL
¿Quién pudo herirlo 
con el arma sagrada?

KUNDRY
¡Él!... ¡Él!...
El que un día castigó mi risa.
Su maldición me da fuerzas.
¡Incluso contra ti dirigiré el arma
si te compadeces de ese impuro!
¡Ah, locura!

(Implorando)

¡Gracia! ¡Gracia para mí! 
Dame sólo una hora... 
sólo una hora para mí... 
¡y te enseñaré 
el camino que buscas!

(intenta abrazarle y él la rechaza 
con violencia.)

PARSIFAL
¡Vete, mujer fatal!

KUNDRY
(Se levanta con furia salvaje y 
grita hacia el fondo.)
¡Pronto! ¡Pronto! 
¡Ayuda! ¡Venid aquí!
¡Detenedle! ¡Aquí! 
¡Cerrad los caminos! 
¡Negadle el paso!
¡Aunque huyas lejos, aunque recorras
todos los senderos del mundo 
aquel a quien buscas 
no lo encontrarás jamás!
Pues maldigo todos los senderos 
y caminos que te alejen de mí.
¡Engaño! ¡Engaño! 
Tú, a quien tan bien conozco, 
¡hazle de guía por mí!

(Klingsor aparece en lo alto de la
muralla y blande una lanza contra
Parsifal.)

KLINGSOR
¡Detente! ¡Con este arma te conjuro!
¡Que el loco sea detenido 
por la lanza de su maestro!

(arroja el arma que queda
suspendida sobre la cabeza 
de Parsifal.)

PARSIFAL
(Coge la lanza y la sostiene 
por encima de su cabeza.)
¡Con este signo 
destruyo tu magia!
Tal como curará la herida 
que tú con la lanza abriste, 
¡que haga caer, entre polvo y ruinas,
este falso esplendor!

(Con el hierro de la lanza hace el
signo de la Cruz. El castillo se hunde.
Los jardines se transforman en un
desierto y las flores, marchitas,
cubren la tierra. Kundry se desploma
lanzando un grito. Parsifal, antes de
alejarse definitivamente se detiene de
nuevo y, desde lo alto de una muralla
en ruinas, contempla a Kundry.)

PARSIFAL
¡Ya sabes donde podrás 
volver a encontrarme!

(Se aleja. Kundry se incorpora un
poco y le sigue con la mirada.)

Acto III