Zweiter Szene                                                          

(Der Wanderer (Wotan) tritt. Er
trägt einen dunkelblauen langen
Mantel; einen Speer führt er als
Stab. Auf dem Haupt hat er einen
breiten runden Hut mit
herabhängender Krempe)

DER WANDERER
Heil dir, weiser Schmied!
Dem wegmüden Gast
gönne hold
des Hauses Herd!

MIME
(erschrocken auffahrend)
Wer ist's, der im wilden
Walde mich sucht?
Wer verfolgt mich im öden Forst?

DER WANDERER
(Sehr langsam, immer nur um einen
Schritt, sich nähernd)
"Wand'rer "heißt mich die Welt;
weit wandert' ich schon:
auf der Erde Rücken
rührt' ich mich viel.

MIME
So rühre dich fort
und raste nicht hier,
nennt dich "Wand'rer" die Welt!

DER WANDERER
Gastlich ruht' ich bei Guten,
Gaben gönnten viele mir:
denn Unheil fürchtet,
wer unhold ist.

MIME
Unheil wohnte 
immer bei mir:
willst du dem Armen es mehren?

DER WANDERER
(langsam immer näher schreitend)
Viel erforscht' ich,
erkannte viel:
Wicht'ges konnt' ich
manchem künden,
manchem wehren,
was ihn mühte:
nagende Herzensnot.

MIME
Spürtest du klug
und erspähtest du viel,
hier brauch ich nicht 
Spürer noch Späher.
Einsam will ich
und einzeln sein. Lungerern
lass' ich den Lauf.

DER WANDERER
(wieder etwas näher tretend)
Mancher wähnte
weise zu sein,
nur was ihm not tat,
wußte er nicht;
was ihm frommte,
ließ ich erfragen:
lehnend lehrt ihn mein Wort.

MIME
(immer ängstlicher, da er den
Wanderer näher sieht)
Müß'ges Wissen
wahren manche:
ich weiß mir grade genug;
Escena Segunda

(El Caminante, Wotan, entra. 
Lleva un largo manto azul oscuro, 
como báculo una lanza. 
Se cubre la cabeza 
con un ancho sombrero redondo 
de ala gacha)

CAMINANTE
¡Salud, hábil herrero!
Dígnate conceder un sitio 
en tu hogar
al fatigado viajero.

MIME
(Que se ha incorporado asustado)
¿Quién me busca en el bravío bosque?
¿Quién me persigue 
en la espesa floresta?

CAMINANTE
(Acercándose muy lentamente, dando
siempre un solo paso.)
El mundo me llama "Caminante";
he vagado por caminos lejanos:
he viajado mucho
sobre la corteza terrestre.

MIME
Ya que el mundo 
te llama "Caminante",
vete entonces, y no descanses aquí.

CAMINANTE
Los buenos me dieron hospitalidad. 
Muchos me colmaron de regalos,
pues teme el infortunio
quien me recibe hostil.

MIME
La desgracia siempre
vivió conmigo,
¿quieres agravarla aún?

CAMINANTE
(Aproximándose más.)
Mucho he indagado y
he aprendido mucho.
A más de uno he revelado
conocimientos importantes.
A no pocos alivié
de preocupaciones y
penas que los torturaban.

MIME
Aunque hayas observado
y averiguado mucho,
no necesito espías ni consejeros.
Quiero estar solo
y solo estaré, 
a los entrometidos 
les pido que sigan su camino.

CAMINANTE
(Dando unos pasos más.)
Más de uno que se creyó sabio
ignoraba lo que más
necesitaba saber;
dejé que me preguntase
cuanto anhelaba
y mi respuesta 
le dio la solución.

MIME
(Cada vez más alarmado al ver
acercarse al Caminante.)
Muchos adquieren 
conocimientos innecesarios; 
yo sé cuanto me es útil; 

(Der Wanderer vollends bis an den
Herd vorschreitend)

mir genügt mein Witz,
ich will nicht mehr:
die Weisen weis' ich den Weg!

DER WANDERER
(am Herd sich setzend)
Hier sitz' ich am Herd
und setze mein Haupt
der Wissenswette zum Pfand:
mein Kopf ist dein,
du hast ihn erkiest,
erfrägst du mir nicht,
was dir frommt,
lös' ich's mit Lehren nicht ein.

MIME
Wie werd' ich den Lauernden los?
Verfänglich muß ich ihn fragen...
Dein Haupt pfänd' ich
für den Herd:
nun sorg, es sinnig zu lösen!
Drei der Fragen
stell' ich mir frei.

DER WANDERER
Dreimal muß ich's treffen. 

MIME
Du rührtest dich viel
auf der Erde Rücken,
die Welt durchwandertest du weit;
nun sage mir schlau:
welches Geschlecht
tagt in der Erde Tiefe?

DER WANDERER
In der Erde Tiefe
tagen die Nibelungen:
Nibelheim ist ihr Land.
Schwarzalben sind sie;
Schwarz Alberich
hütet' als Herrscher sie einst!
Eines Zauberringes 
zwingende Kraft
zähmt' ihm das fleißige Volk. 
Reicher Schätze
schimmernden Hort
häuften sie ihm:
der sollte die Welt ihm gewinnen.
Zum zweiten was frägst du Zwerg?

MIME
Viel, Wanderer, 
weißt du mir
aus der Erde Nabelnest:
nun sage mir schlicht,
welches Geschlecht
ruht auf der Erde Rücken?

DER WANDERER
Auf der Erde Rücken
wuchtet der Riesen Geschlecht: 
Riesenheim ist ihr Land.
Fasolt und Fafner,
der Rauhen Fürsten,
neideten Nibelungs Macht;
den gewaltigen Hort 
gewannen sie sich,
errangen mit ihm den Ring. 
Um den entbrannte
den Brüdern Streit;
der Fasolt fällte,
als wilder Wurm
hütet nun Fafner den Hort.
Die dritte Frage nun droht.

(El Caminante llega finalmente a 
la altura de la fragua)
 
me basta con mi astucia 
y no necesito más, por lo tanto, sabio,
sigue tu camino.

CAMINANTE
(Llega hasta el fogón y se sienta.)
Aquí me siento junto a tu hogar 
y empeño mi cabeza, 
dándola en prenda de mi respuesta.
Será tuya si no te contesto 
lo que te interesa, 
la habrás conquistado.
Sólo dejándote enseñanzas
obtendré su rescate.

MIME
¿Cómo me libraré de este importuno?
Le haré preguntas capciosas...
Apuesto mi hornillo
contra tu cabeza;
cuida de rescatarla
contestando bien.
Voy a hacerte tres preguntas.

CAMINANTE
Tendré que acertar tres veces.

MIME
Ya que tanto has vagado
sobre la superficie del globo,
y tanto has viajado por el mundo,
respóndeme con certeza: 
¿qué raza habita 
en las profundidades de la tierra?

CAMINANTE
En la profundidad de la tierra 
moran los nibelungos, 
cuya patria es el Nibelheim.
Son gnomos tenebrosos.
El sombrío Alberico 
en un tiempo fue su soberano.
Con un misterioso anillo
de mágico poder, 
subyugó a su laborioso pueblo,
haciendo que le acumulasen 
un valioso tesoro de inmensas riquezas; 
con ellas soñaba 
conquistar el mundo.
¿Cuál es tu segunda pregunta, gnomo?

MIME
Mucho sabes de las
entrañas de la tierra, 
Caminante.
Ahora dime sin rodeos: 
¿qué estirpe habita 
sobre la corteza terrestre?

CAMINANTE
Sobre la corteza terrestre
impera la raza de los gigantes; 
su patria es el Riesenheim.
Fasolt y Fafner fueron
los rudos príncipes 
que envidiaron el poder 
del nibelungo. 
Lograron para sí el cuantioso tesoro,
y con él conquistaron el anillo.
Esto ocasionó la discordia 
entre los hermanos 
y la muerte de Fasolt.
Ahora Fafner cuida el
tesoro cual fiero dragón.
Pasemos a la tercer pregunta.

MIME
Viel, Wanderer, 
weißt du mir 
von der Erde rauhem Rücken.
Nun sage mir wahr,
welches Geschlecht
wohnt auf wolkigen Höhn?

DER WANDERER
Auf wolkigen Höhn
wohnen die Götter:
Walhall heißt ihr Saal.
Lichtalben sind sie
Licht Alberich,
Wotan, waltet der Schar.
Aus der Weltesche
weihlichstem Aste
schuf er sich einen Schaft:
dort der Stamm,
nie verdirbt doch der Speer;
mit seiner Spitze 
sperrt Wotan die Welt.
Heil'ger Verträge
Treue-Runen 
schnitt in den Schaft er ein.
Den Haft der Welt
hält in der Hand,
wer den Speer führt,
den Wotans Faust umspannt. 
Ihm neigte sich
der Niblungen Heer;
der Riesen Gezücht
zähmte sein Rat:
ewig gehorchen sie alle
des Speers starkem Herrn.

(Er stößt wie unwillkürlich mit dem
Speer auf den Boden, wovon Mime
heftig erschrickt)

Nun rede, weiser Zwerg:
wußt' ich der Fragen Rat?
Behalte mein Haupt ich frei? 

MIME
Fragen und Haupt
hast du gelöst:
nun, Wand'rer, geh deines Wegs?

MIME
Mucho sabes 
de la áspera corteza terrestre,
Caminante. 
Ahora, dime con exactitud, 
¿qué especie habita 
en las cimas nebulosas?

CAMINANTE
Sobre las cimas nebulosas 
viven los dioses: 
su morada se llama Walhalla.
Son genios de luz.
El luminoso Wotan 
rige esa falange.
Cortó una rama sagrada
del fresno del mundo
y se hizo una lanza.
El tronco murió 
pero la lanza está verde.
Wotan domina al mundo
con su punta.
Grabó en su asta pactos divinos 
y runas de fidelidad.
Quien empuñe la lanza
tiene en su mano 
el imperio del mundo;
Wotan la esgrime 
en su puño.
La falange de los nibelungos 
se inclinó ante él. 
Los indomables gigantes 
acataron sus dictámenes 
y todos obedecen para siempre 
al poderoso señor de la lanza.

(Involuntariamente da con la lanza
un golpe en el suelo, y se escucha
un trueno que asusta mucho a Mime)

Ahora dime, sabio enano,
si respondí tus preguntas 
y he rescatado mi cabeza.

MIME
Satisfechas las preguntas, 
has salvado tu cabeza.
Prosigue tu camino, Caminante.

DER WANDERER
Was zu wissen dir frommt,
solltest du fragen:
Kunde verbürgte mein Kopf. 
Daß du nun nicht weißt,
was dir frommt,
des faß ich jetzt deines als Pfand.
Gastlich nicht
galt mir dein Gruß,
mein Haupt gab ich
in deine Hand,
um mich des Herdes zu freun. 
Nach Wettens Pflicht
pfänd' ich nun dich,
lösest du drei
der Fragen nicht leicht.
Drum frische dir, Mime, den Mut!

MIME
Lang' schon mied ich
mein Heimatland,
lang' schon schied ich
aus der Mutter Schoß;
mir leuchtete Wotans Auge,
zur Höhle lugt' es herein:
vor ihm magert
mein Mutterwitz.
Doch frommt mir's nun 
weise zu sein,
Wand'rer, frage denn zu!
Vielleicht glückt mir's, gezwungen
zu lösen des Zwerges Haupt.

DER WANDERER
Nun, ehrlicher Zwerg,
sag' mir zum ersten:
welches ist das Geschlecht, 
dem Wotan s schlimm sich zeigte,
und das doch das liebste ihm lebt? 

MIME
Wenig hört' ich
von Heldensippen;
der Frage doch mach' ich mich frei.
Die Wälsungen sind
das Wunschgeschlecht,
das Wotan zeugte
und zärtlich liebte,
zeigt er auch Ungunst ihm. 
Siegmund und Sieglind'
stammten von Wälse,
ein wild verzweifeltes
Zwillingspaar:
Siegfried zeugten sie selbst,
den stärksten Wälsungensproß.
Behalt' ich, Wand'rer,
zum ersten mein Haupt?

DER WANDERER
Wie doch genau 
das Geschlecht du mir nennst:
schlau eracht ich dich Argen! 
Der ersten Frage
wardst du frei:
zum zweiten nun sag' mir, Zwerg:
Ein weiser Niblung
wahret Siegfried:
Fafnern soll er ihm fällen,
daß er den Ring erränge,
des Hortes Herrscher zu sein.
Welches Schwert
muß Siegfried nun schwingen,
taug' es zu Fafners Tod?

CAMINANTE
Se te ocurrió preguntar
todo lo que sabías 
y de ello respondí 
con mi cabeza.
Ahora te apuesto, 
con la tuya en prenda, 
a que ignoras 
lo que más te interesa.
Tu acogida no fue hospitalaria,
y para poder gozar de tu albergue,
debí poner mi cabeza en tus manos.
Ahora, según las leyes de la apuesta,
si no contestas bien 
a mis tres preguntas, 
me pertenece la tuya. 
¡Aguza pues tu ingenio, Mime!

MIME
Hace mucho tiempo 
que abandoné mi suelo natal
y me aparté de su maternal regazo.
Desde que la mirada 
de Wotan brilla, 
atisbando en mi caverna, 
siento flaquear el ingenio 
de mi estirpe.
Pero si debo 
mostrar prudencia,
interrógame, Caminante. 
Quizá logre, obligado, 
rescatar mi cabeza de enano.

CAMINANTE
Contesta, pues, buen enano, 
a mi primera pregunta: 
¿cuál es la raza a la que Wotan 
se mostró contrario y que
dio la vida al que más quiere?

MIME
Poco he oído hablar
de esa raza de héroes,
pero puedo contestar a tu pregunta.
Los welsungos son la estirpe
preferida que Wotan engendró 
y que ama con ternura,
aunque al parecer la aborrezca.
Siegmund y Sieglinde,
descendientes de Welsa,
fue una desdichada y valiente pareja
de gemelos que engendró a Sigfrido,
el más vigoroso vástago 
de los welsungos.
¿Salvo mi cabeza 
con esta respuesta,
Caminante?

CAMINANTE
Conoces esa estirpe 
con mucha exactitud;
por eso veo que eres muy sagaz.
Te has librado 
de la primera pregunta.
Contesta, enano, la segunda.
Un astuto nibelungo 
vela sobre Sigfrido,
quien ha de abatir a Fafner 
para apoderarse del anillo 
y pasar a ser el dueño del tesoro.
¿Cuál es la espada que deberá
blandir Sigfrido para conseguir
exterminar a Fafner?

MIME
Notung heißt
ein neidliches Schwert;
in einer Esche Stamm
stieß es Wotan:
dem sollt' es geziemen,
der aus dem Stamm es zög'.
Der stärksten Helden
keiner bestand's:
Siegmund, der Kühne,
konnt's allein:
fechtend führt' er's im Streit,
bis an Wotans Speer er zersprang.
Nun verwahrt die Stücken
ein weiser Schmied;
denn er weiß, daß allein
mit dem Wotans-Schwert
ein kühnes dummes Kind,
Siegfried, den Wurm versehrt.
Behalt' ich Zwerg
auch zweitens mein Haupt?

DER WANDERER
(lachend)
Haha, haha, haha!
Der witzigste bist du
unter den Weisen:
wer käm' dir an Klugheit gleich?
Doch bist du so klug,
den kindischen Helden
für Zwergenzwecke zu nützen:
mit der dritten Frage
droh' ich nun!
Sag' mir, du weiser
Waffenschmied:
wer wird aus den starken Stücken
Notung, das Schwert, 
wohl schweißen?

MIME
(fährt im höchsten Schrecken auf)
Die Stücken! Das Schwert!
O weh! Mir schwindelt!
Was fang' ich an?
Was fällt mir ein?
Verfluchter Stahl,
daß ich dich gestohlen!
Er hat mich vernagelt
in Pein und Not!
Mir bleibt er hart,
ich kann ihn nicht hämmern:
Niet' und Löte
läßt mich im Stich!

(er wirft wie sinnlos sein Gerät
durcheinander und bricht in helle
Verzweiflung aus)

Der weiseste Schmied
weiß sich nicht Rat!
Wer schweißt nun das Schwert,
schaff ' ich es nicht?
Das Wunder, wie soll ich's wissen?

DER WANDERER
Dreimal solltest du fragen,
dreimal stand ich dir frei:
nach eitlen Fernen
forschtest du;
doch was zunächst dir sich fand,
was dir nützt, fiel dir nicht ein.
Nun ich's errate,
wirst du verrückt:
gewonnen hab' ich
das witzige Haupt!
Jetzt, Fafners kühner Bezwinger,
hör, verfallner Zwerg:

"Nur wer das Fürchten
nie erfuhr,
schmiedet Notung neu."

(er wendet sich zum Fortgang)

Dein weises Haupt 
wahre von heut':
verfallen lass' ich es dem,
der das Fürchten nicht gelernt! 

(Er wendet sich lächelnd ab
verschwindet schnell im Walde.
Mime ist wie vernichetet auf den
Schemel zurückgesunken)


MIME
Nothung es el nombre
de la envidiable espada.
Wotan la hundió 
en el tronco de un fresno
destinándola a quien
la arrancase del árbol.
Los más fuertes lo intentaron 
pero nadie lo logró. 
Sólo Siegmund, el intrépido, 
pudo realizarlo. 
Con ella peleó en el combate
hasta que fue destrozada
por la lanza de Wotan.
Ahora un hábil herrero
guarda los fragmentos y sabe que sólo 
con la espada de Wotan,
un niño ingenuo y osado
como Sigfrido, puede vencer al dragón.
¿He salvado mi cabeza 
por segunda vez?

CAMINANTE
(Riendo.)
Eres el más ingenioso
entre los sabios.
¿Quién puede igualarte
en sagacidad?
Pero ya que eres tan avisado 
y pretendes utilizar 
al héroe juvenil 
para tus ambiciones de enano,
voy a formularte
la tercer pregunta:
dime sutil forjador de armas, 
¿quién podrá 
forjar la espada 
con los fuertes trozos de Nothung?

MIME
(Se levanta con el mayor sobresalto.)
¡Los trozos! 
¡La espada!
¡Qué desdicha!
¡Siento vértigo!
¿Qué hacer? ¿Qué decir?
¡Maldito acero del que
me apropié y que me ha colmado
de pena y angustia!
Resiste a mis esfuerzos
y al poder de mi martillo
soldarlo y moldearlo
me pone en aprietos.

(Tira sus herramientas por el 
aire, como loco, y estalla en 
violenta desesperación.)


Si el más hábil artífice 
no sabe hacerlo, 
¿quién soldará la espada 
si yo no lo hago?
¿Cómo acertar con este enigma?

CAMINANTE
Tres veces debías preguntarme,
y tres veces te respondí:
me interrogaste sobre
lejanos y vagos asuntos,
pero no se te ocurrió
lo que te toca más de cerca 
y que podía interesarte.
Al indagarlo yo perdiste el juicio
y por lo tanto has perdido 
tu astuta cabeza.
Ahora, gnomo caduco, escucha
quien puede vencer a Fafner:

"Sólo quien no sepa 
lo que es el miedo, 
podrá forjar de nuevo a Nothung."

(el Caminante se dispone a partir.)

Por hoy, conserva 
tu ingeniosa cabeza, 
pues se la cedo a quien 
aún ignora lo que es el miedo.

(Se vuelve, riendo y desaparece
por el bosque. Mime cae rendido,
como anonadado, sobre el taburete
que hay detrás del yunque.)


Dritte Szene

MIME
(stiert, grad vor sich aus, in den
sonnig beleuchteten Wald hinein)
Verfluchtes Licht!
Was flammt dort die Luft?
Was flackert und lackert,
was flimmert und schwirrt,
was schwebt dort und webt
und wabert umher?
Dort glimmert's und glitzt's
in der Sonne Glut!
Was säuselt und summt
und saust nun gar?
Es brummt und braust
und prasselt hieher!
Dort bricht's durch den Wald,
will auf mich zu!

(Er bäumt sich vor Entsetzen auf)

Ein gräßlicher Rachen
reißt sich mir auf:
der Wurm will mich fangen!
Fafner! Fafner!

(er sinkt schreiend hinter dem
Amboß zusammen)

SIEGFRIED
(bricht aus dem Waldgestr uch 
hervor und ruft noch hinter der 
Szene, während man seine Bewegung
an dem zerkrachenden Gezweige des 
Gesträuches gewahrt)
Heda! Du Fauler!
Bist du nun fertig?
Schnell! wie steht's 
mit dem Schwert?

(Er tritt und hält verwundert an)

Wo steckt der Schmied?
Stahl er sich fort?
Hehe! Mime, du Memme!
Wo bist du? Wo birgst du dich?

MIME
(mit schwacher Stimme hinter dem
Amboß)
Bist du es, Kind?
Kommst du allein?

Escena Tercera

MIME
(Que mira fijamente hacia el bosque
iluminado por el sol)

¡Maldita luz! ¿Qué inflama el aire? 
¿Qué oscila y se agita, 
brilla y chisporrotea allá, 
en destellos, 
tejiendo en torno ondulaciones?
¿Qué reluce y relampaguea
en el ardiente sol?
¿Qué cruje, zumba y
crepita en el ambiente?
¿Qué estridencias y
estallidos extienden su
fragor hacia aquí?
¿Quién se abre paso en
el bosque y viene hacia mí?

(Se levanta lleno de terror.)

Unas fauces espantosas
se abren ante mí;
es el dragón que me quiere apresar.
¡Fafner! ¡Fafner!

(Grita y se esconde detrás del
yunque)

SIGFRIDO
(Surgiendo de entre la maleza del
bosque. Se aprecia su llegada por
el crujir del ramaje de los 
matorrales. Gritando todavía 
fuera de escena)

¡Eh, holgazán!
¿Ya has acabado? 
¡Pronto! 
¿Qué hiciste con mi espada?

(Entra y se detiene asombrado.)

¿Dónde está el herrero?
¿Se habrá escapado?
¡Eh! Mime, haragán!
¿Dónde estás? ¿Dónde te escondes?

MIME
(Con voz apagada, detrás del
yunque.)
¿Eres tú, hijo mío?
¿Vienes solo?

SIEGFRIED
(lachend)
Hinter dem Amboß?
Sag', was schufest du dort?
Schärftest du mir das Schwert?

MIME
(höchst verstört und zerstreut
hervorkommend)
Das Schwert? Das Schwert?
Wie möcht' ich's schweißen?
"Nun wer das Fürchten
nie erfuhr,
schmiedet Notung neu.
Zu weise ward ich 
für solches Werk!

SIEGFRIED
Wirst du mir reden?
Soll ich dir raten?

MIME
Wo nähm ich redlichen rat?
Mein weises Haupt
hab ich verwettet:
verfallen, verlor ich's an den,
"der das Fürchten nicht gelernt"

SIEGFRIED
Sind mir das Flausen?
Willst du mir fliehn?

MIME
Wohl flöh' ich dem,
der's Fürchten kennt!
Doch das ließ ich 
dem Kinde zu lehren!
Ich Dummer vergaß,
was einzig gut: Liebe zu mir 
sollt' er lernen;
das gelang nun leider faul!
Wie bring' ich 
das Fürchten ihm bei?

SIEGFRIED
He! Muß ich helfen?
Was fegtest du heut'?

MIME
Um dich nur besorgt,
versank ich in Sinnen,
wie ich dich Wichtiges wiese.

SIGFRIDO
(Riendo.)
Di, ¿qué haces ahí 
detrás del yunque?
¿Me estás afilando la espada?

MIME
Consternado y confundido.
¿La espada? ¿La espada?
¿Cómo podría soldarla?
"Sólo quien no sepa 
lo que es el miedo, 
podrá forjar de nuevo 
a Nothung."
Quise ser demasiado ambicioso 
para realizar tal obra.

SIGFRIDO
¿Hablarás de una vez?
¿Tendré que obligarte?

MIME
¿Qué discreta respuesta dar ahora?
Mi sesuda cabeza fue 
empeñada y perdida,
conquistándola aquel
"que no conoce el miedo."

SIGFRIDO
¿Murmuras contra mí?
¿Quieres huir?

MIME
Huiría con agrado de
quien no supo temer.
Es lo que justamente
no le enseñé al niño.
¡Imbécil! Haber olvidado 
lo único que me sería útil. 
Si no he logrado ni a medias
enseñarle a quererme
¿cómo conseguiré
enseñarle a temer?

SIGFRIDO
¡Eh! ¿Quieres que te ayude?
¿Qué has hecho hoy?

MIME
Preocupado por ti,
he estado meditando
cómo enseñarte algo muy importante.

SIEGFRIED
(lachend)
Bis unter den Sitz 
warst du versunken:
was Wichtiges fandest du da?

MIME
Das Fürchten lernt' ich für dich, 
daß ich's dich Dummen lehre.

SIEGFRIED
Was ist's mit dem Fürchten?

MIME
Erfuhrst du's noch nie,
und willst aus dem Wald
doch fort in die Welt?
Was frommte das festeste Schwert,
blieb dir das Fürchten fern?

SIEGFRIED
Faulen Rat 
erfindest du wohl?

MIME
Deiner Mutter Rat 
redet aus mir;
was ich gelobte,
muß ich nun lösen:
in die listige Welt
dich nicht zu entlassen,
eh' du nicht das Fürchten gelernt.

SIEGFRIED
Ist's eine Kunst,
was kenn' ich sie nicht?
Heraus! Was ist's mit dem Fürchten?

MIME
Fühltest du nie 
im finstren Wald,
bei Dämmerschein
am dunklen Ort,
wenn fern es säuselt,
summst und saust,
wildes Brummen
näher braust,
wirres Flackern
um dich flimmert,
schwellend Schwirren
zu Leib dir schwebt:

(zitternd)

fühltest du dann nicht grieselnd
Grausen die Glieder dir fahen?

(bebend)

Glühender Schauer
schüttelt die Glieder,
in der Brust bebend und bang
berstet hämmernd das Herz?

Fühltest du das noch nicht,
das Fürchten blieb dir dann fremd.

SIEGFRIED
Sonderlich seltsam
muß das sein!
Hart und fest,
fühl' ich, steht mir das Herz.
Das Grieseln und Schauern,
Hitzen und Schwindeln,
Hämmern und Beben:
gern Begehr ich das Bangen,
sehnend verlangt mich's der Lust!
Doch wie bringst du
Mime, mir's bei?
Wie wärst du, Memme, mir Meister?

MIME
Folge mir nur,
ich führe dich wohl:
sinnend fand ich es aus.
Ich weiß einen schlimmen Wurm,
der würgt' und schlang schon viel:
Fafner lehrt dich das Fürchten,
folgst du mir zu seinem Nest.

SIGFRIDO
(Riendo.)
Te escondiste debajo del asiento:
¿Descubriste algo de interés 
tendido allí en el suelo?

MIME
Pensaba en el miedo
para enseñártelo a ti, tonto.

SIGFRIDO
¿Y qué es el miedo?

MIME
¿Todavía no lo has experimentado
y quieres abandonar el bosque 
para recorrer el mundo?
¿De qué te serviría la firme espada 
si no sabes lo que es temer?

SIGFRIDO
¿Estás ideando 
algún mal consejo?

MIME
Tu madre ha de aconsejarte por mi
intermedio, he de cumplir 
cuanto le prometí;
no debes ir a exponerte
al artero mundo
mientras no sepas
lo que es el miedo.

SIGFRIDO
¿Es algún arte que no conozco?
Responde, 
¿qué es el miedo, entonces?

MIME
¿No has sentido nunca
al caer la tarde 
en la selva oscura,
cuando a lo lejos 
un murmullo vibra y zumba
en los sitios sombríos
y se acerca bramando
con fragor salvaje,
cuando luces confusas
crepitan a tu alrededor
y su crujir se eleva
en torno de tu cuerpo?

(Temblando)

¿No has sentido un escalofrío 
de terror paralizar tus extremidades?

(Balbuciente)
 
¿Y luego un repentino temblor
sacudir tus miembros,
mientras en tu pecho oprimido 
se agitaba palpitando tu corazón? 

Si aún no lo has experimentado,
no sabes lo que es el miedo.

SIGFRIDO
¡Eso debe ser extraño y singular!
Mi corazón late siempre
fuerte y tranquilo.
Quisiera gustoso experimentar 
el temblor y la turbación, 
la languidez y el escalofrío, 
la emoción y la flaqueza, 
la agitación y la zozobra, 
¡me lo haces desear como un placer!
Pero ¿Cómo harás 
para enseñármelo, Mime?
Torpe, ¿cómo quieres ser mi maestro?

MIME
Sígueme, sabré guiarte.
A fuerza de pensar 
he encontrado el medio.
Conozco un funesto dragón 
que aplastó e hizo muchas víctimas.
Fafner seguramente te enseñará el miedo
si me sigues a su guarida.

SIEGFRIED
Wo liegt er im Nest?

MIME
Neidhöhle 
wird es genannt:
im Ost, am Ende des Walds.

SIEGFRIED
Dann wär's nicht weit von der Welt?

MIME
Bei Neidhöhle liegt sie ganz nah.

SIEGFRIED
Dahin denn sollst du mich führen:
lernt' ich das Fürchten,
dann fort in die Welt!
Drum Schnell! Schaffe das Schwert,
in der Welt will ich es schwingen.

MIME
Das Schwert? O Not!

SIEGFRIED
Rasch in die Schmiede!
Weis', was du schufst!

MIME
Verfluchter Stahl!
Zu flicken versteh' ich ihn nicht:
den zähen Zauber
bezwingt keines Zwergen Kraft.
Wer das Fürchten nicht kennt,
der fänd' wohl eher die Kunst.

SIEGFRIED
Feine Finten 
weiß mir der Faule;
daß er ein Stümper,
sollt' er gestehn:
nun lügt er sich listig heraus!
Her mit den Stücken,
fort mit dem Stümper!

(auf den Herd zuschreitend)

Des Vaters Stahl
fügt sich wohl mir:
ich selbst schweiße das Schwert!

(er macht sich, Mimes Gerät 
durcheinander werfend, mit 
Ungestüm an die Arbeit)


MIME
Hättest du fleißig
die Kunst gepflegt,
jetzt käm dir's wahrlich zu gut;
doch lässig warst du
stets in der Lehr':
was willst du Rechtes nun rüsten?

SIGFRIDO
¿Dónde está su escondite?

MIME
Es llamada la caverna de la envidia,
y está al este,
en el fondo del bosque.

SIGFRIDO
¿Entonces no estará lejos del mundo?

MIME
Es vecino del antro de la envidia.

SIGFRIDO
Allí deberás llevarme
y una vez sabido lo que es el miedo,
me iré a recorrer el mundo.
¡Vamos, rápido! Hazme la espada 
que deseo blandir en el mundo.

MIME
¿La espada? ¡Qué apuro!

SIGFRIDO
¡Pronto, al yunque!
Veamos lo que has hecho.

MIME
¡Maldito acero!
No sé cómo soldarlo.
Contra su extraño encanto 
no puede el vigor de ningún enano.
Quien no sepa temer encontrará 
el arte de realizarlo.

SIGFRIDO
Te vales de buenas tretas, holgazán.
Eres un chapucero 
y no lo confiesas.
Quieres salir del paso 
con embustes.
Dame los fragmentos y sal de ahí,
remendón.

(Yendo a zancadas hacia la fragua)

El acero de mi padre 
he de saberlo moldear:
yo mismo forjaré la espada.

(Se pone manos a la obra con
entusiasmo, utilizando al tuntún
las herramientas de Mime)


MIME
Si hubieses cultivado
este arte con aplicación,
ahora te sería utilísimo; 
pero fuiste indolente en aprender.
¿Cómo quieres que te
salga algo bien?

SIEGFRIED
Was der Meister nicht kann, 
vermöcht' es der Knabe,
hätt' er ihm immer gehorcht?
Jetzt mach' dich fort,
misch' dich nicht drein:
sonst fällst du mir mit ins Feuer!

(er hat eine große Menge Kohlen
auf den Herd aufgehäuft und
unterhält in einem fort die Glut,
während er die Schwertstücke in
den Schraubstock einspannt und
sie zu Spänen zerfeilt)

MIME
Was machst du denn da?
Nimm doch die Löte:
den Brei braut' ich schon längst.

SIEGFRIED
Fort mit dem Brei!
ich brauch' ihn nicht:
mit Bappe back' ich kein Schwert!

MIME
Du zerfeilst die Feile,
zerreibst die Raspel:
wie willst du den Stahl 
zerstampfen?

SIEGFRIED
Zersponnen muß ich
in Späne ihn sehn:
was entzwei ist, zwing' ich mir so.

(er feilt mit großen Eifer fort)

MIME
(für sich)
Hier hilft kein Kluger,
das seh' ich klar:
hier hilft dem Dummen
die Dummheit allein!
Wie er sich rührt
und mächtig regt!
Ihm schwindet der Stahl,
doch wird ihm nicht schwül!

(Siegfried hat das Herdfeuer zur
hellsten Glut angefacht)

Nun ward ich so alt 
wie Höhl' und Wald,
und hab' nicht so was gesehn!

(Während Siegfried mit ungestümem
Eifer fortfährt, die Schwertstücken
zu zerfeilen, setzt sich Mime noch
mehr bei Seite)


Mit dem Schwert gelingt's,
das lern' ich wohl:
furchtlos fegt er's zu ganz.
Der Wand'rer wußt' gut!
Wie berg' ich nun
mein banges Haupt?
Dem kühnen Knaben verfiel's,
lehrt ihn nicht Fafner die Furcht!
Doch weh' mir Armen!
Wie würgt' er den Wurm,
erführ' er das Fürchten von ihm?
Wie erräng' er mir den Ring?
Verfluchte Klemme!
Da klebt' ich fest,
fänd' ich nicht klugen Rat,
wie den Furchtlosen 
selbst ich bezwäng'.

SIGFRIDO
Si el maestro no pudo conseguirlo
¿podrá hacerlo el aprendiz,
aunque siempre lo escuchó dócilmente?
¡Ahora déjame hacer 
y no te entrometas,
o te arrojaré al fuego!

(Amontona una cantidad de carbón
y aviva el fuego, luego coloca
los trozos de la espada en el
torno, los aprieta y comienza a
limarlos para transformarlos en
limalla)


MIME
¿Qué estás haciendo?
Coge la soldadura; 
hace rato que dejé lista la pasta.

SIGFRIDO
Nada de estaño,
no hace falta.
No he de pegar la espada con cola.

MIME
Estás estropeando la lima, 
así se gasta su filo, 
¿cómo quieres 
desmenuzar el acero?

SIGFRIDO
Quiero desgastarlo 
y verlo reducido a viruta,
por fragmentos no se une lo roto.

(Continúa limando entusiasmado.)

MIME
(Para sí.)
Aquí no sirven 
los consejos del experto, 
bien lo veo, 
aquí sólo su torpeza guía al tonto.
¡Con qué afán lo toma
y cómo se entusiasma!
El acero va desapareciendo
pero él no desmaya.

(Bajo el cuidado de Sigfrido, la
fragua arroja vivas llamas.)

Soy tan viejo 
como la cueva y el bosque 
pero nunca vi algo igual.

(Mientras Sigfrido sigue limando
con violencia los pedazos de la
espada, Mime se sienta aún

más lejos)

Logrará rehacer la espada, 
bien lo entiendo; 
como no conoce el miedo 
la terminará.
El Caminante tenía razón.
¿Cómo salvo ahora 
mi cabeza temerosa?
Si Fafner no le enseña el miedo
caerá en poder del atrevido muchacho.
Pero, ¡infeliz de mí!
¿Cómo ha de matar al dragón 
si experimenta temor ante él?
Y ¿cómo he de conseguir el anillo?
¡Maldito dilema!
Si no encuentro una solución
satisfactoria para vencer
yo mismo al temerario, estoy perdido.

SIEGFRIED
(hat nun die Stücken zerfeilt und
in einem Schmelztiegel gefangen,
den er jetzt die Herdglut stellt)
He, Mime! Geschwind!
Wie heißt das Schwert,
das ich in Späne zersponnen?

MIME
Nothung nennt sich 
das neidliche Schwert: 
deine Mutter gab mir die Mär.

SIEGFRIED
(nährt unter dem Folgende Gesange 
die Glut mit dem Blasebalg)

Nothung! Nothung!
Neidliches Schwert!
Was mußtest du zerspringen?
Zu Spreu nun schuf ich
die scharfe Pracht,
im Tiegel brat ich die Späne.
Hoho! Hoho!
Blase, Balg!
Blase die Glut!

Wild im Walde
wuchs ein Baum,
den hab' ich im Forst gefällt:
die braune Esche
brannt' ich zur Kohl',
auf dem Herd nun liegt sie gehäuft.
Hoho! Hoho!
Blase, Balg!
Blase die Glut!

Des Baumes Kohle,
wie brennt sie kühn;
wie glüht sie hell und hehr!
In springenden Funken
sprühet sie auf:
hohei, hoho! hohei! hohei,
zerschmilzt mir des Stahles Spreu.
Hoho! Hoho! Hohei!
Hohei! Hoho!
Blase, Balg!
Blase die Glut!

MIME
(für sich)
Er schmiedet das Schwert,
und Fafner fällt er:
das seh' ich nun sicher voraus. 
Hort und Ring 
erringt er im Harst:
wie erwerb' ich mir den Gewinn?
Mit Witz und List
gewinn ich beides
und berge heil mein Haupt.

SIEGFRIED
(nochmals am Blasebalg)
Hoho! Hoho! Hoho!

MIME
(für sich)
Rang er sich müd mit dem Wurm,
von der Müh' erlab ihn ein Trunk:
aus würz'gen Säften,
die ich gesammelt,
brau ich den Trank für ihn;
wenig Tropfen nur 
braucht er zu trinken,
sinnlos sinkt er in Schlaf.
Mit der eignen Waffe,
die er sich gewonnen,
räum ich ihn leicht aus dem Weg,
erlange mir Ring und Hort.
Hei! Weiser Wand'rer!
Dünkt' ich dich dumm?
Wie gefällt dir nun
mein feiner Witz?
Fand ich mir wohl
Rat und Ruh'?

SIGFRIDO
(Ha limado los fragmentos y los ha
puesto en un crisol, que coloca
ahora sobre las ascuas)
¡Eh, Mime! Dime pronto.
¿cómo se llamaba la espada 
que desgasté y reduje a astillas?

MIME
Nothung era el nombre
del envidiable acero:
tu madre me lo dijo.

SIGFRIDO
(aviva el fuego con el fuelle 
y canta lo que sigue.)

¡Nothung! ¡Nothung!
¡Envidiable acero!
¿Por qué te has roto?
Tu espléndido filo 
reduje a polvo 
y en el crisol, las limaduras.
¡Hoho! ¡Hoho!
¡Sopla, fuelle!
¡Aviva las ascuas!

Una encina crecía agreste 
en el bosque, 
la talé en la espesura
y de su pardo tronco 
hice el carbón que está apilado 
en el hornillo.
¡Hoho! ¡Hoho!
¡Sopla, fuelle!
¡Aviva las ascuas!

¡Con cuánta lumbre arde 
el carbón del árbol! 
¡qué claro y reluciente se abrasa!
Sus chisporroteantes chispas
se elevan:
hohei, hoho, hohei,
y derriten el polvo del acero.
¡Hoho! ¡Hoho!
¡Hohei! ¡Hoho!
¡Sopla, fuelle!
¡Aviva las ascuas!

MIME
(hablando consigo mismo.)
Forjará la espada
y vencerá a Fafner,
lo preveo con seguridad.
Conquistará en la lucha
tesoro y anillo.
¿Cómo asegurarme el botín?
Lograré ambos 
con ingenio y astucia
y pondré a salvo mi cabeza.

SIGFRIDO
(Siempre en la fragua.)
¡Hoho! ¡Hoho! ¡Hoho!

MIME
(hablando consigo mismo.)
Cuando esté cansado 
de luchar con el dragón, 
un brebaje lo reconfortará
de sus afanes.
Coceré para que beba
jugosas raíces que recogí.
Bastará que beba unas gotas 
y sin sentirlo 
se sumirá en profundo sueño.
Con la propia arma 
que ha forjado 
lo quitaré fácilmente 
de mi camino
y ganaré tesoro y anillo.
¡Eh, sabio caminante!
¿Me tenías por tonto?
¿Qué te parece mi sutil ingenio?
¿Pude encontrar consejo y sosiego?

SIEGFRIED
Nothung! Nothung!
Neidliches Schwert!
Nun schmolz deines Stahles Spreu!
Im eignen Schweiße
schwimmst du nun.

(er gießt den glühenden Inhalt des
Tiegels in eine Stangenform und
hält diese in die Höhe)

Bald schwing ich dich 
als mein Schwert!

(er st ßt die gefülle Stangenform
in den Wassereimer. Dampf und
laues Gezisch der Kühlung erfolgen)

In das Wasser floß
ein Feuerfluß:
grimmiger Zorn
zischt' ihm da auf!
Wie sehrend er floß,
in des Wassers Flut
fließt er nicht mehr.
Starr ward er und steif,
herrisch der harte Stahl:
heißes Blut doch
fließt ihm bald!

(er stößt den Stahl in die Herdglut
und zieht die Blasebälge wieder
mächtig an)

Nun schwitze noch einmal,
daß ich dich schweiße
Nothung, neidliches Schwert!

(Mime er holt verschiedene
Gefäße hervor, schüttet aus ihnen
Gewürz und Kräuter in einen
Kochtopf und sucht diesen auf dem
Herde anzubringen)

Was schafft der Tölpel
dort mit dem Topf?
Brenn' ich hier Stahl,
braust du dort Sudel?

MIME
Zuschanden kam ein Schmied,
den Lehrer sein Knabe lehrt:
mit der Kunst nun ist's 
beim Altes aus,
als Koch dient er dem Kind.
Brennt es das Eisen zu Brei,
zu Brei,
aus Eiern braut 
der Alte ihm Sud.

SIGFRIDO
¡Nothung! ¡Nothung!
¡Envidiable espada!
Tu polvo acerado se ha licuado...
...y ahora nadas 
en tu propia mezcla.

(Vierte el acero derretido en un
molde que ha preparado y que
sostiene en alto.)

Pronto he de blandir
mi propia espada.

(Coloca la forja en un recipiente
con agua. Se oye el ruido del vapor
que se origina.)

Un río de fuego
corrió dentro del agua,
avanzó silbando 
con su furioso flujo;
extendiéndose devorador,
pero la corriente del agua 
dominó su impulso.
Ya se ha tornado 
firme y rígido,
transformándose en duro acero 
que hará fluir ardiente sangre.

(Mete el acero entre las ascuas y lo
lleva de nuevo al rojo. Mirando a
Mime que coloca su vasija en el fuego)

Ahora, Nothung, envidiable espada,
enrojece de nuevo para
que pueda templarte.

(Mime se levanta muy satisfecho,
y de un recipiente saca unas raíces
que coloca en un puchero que se
dispone a colocar sobre el fuego
del hogar; Sigfrido lo observa) 

¿Qué hace allí aquel
tarambana con su vasija?
¿Qué potaje cueces tú,
mientras yo forjo el acero?

MIME
Avergonzado se ha quedado 
el herrero a quien 
enseñó su aprendiz.
El viejo ya renunció al arte 
y le sirve al mozo como cocinero.
Ahora mientras tú fundes
el acero, 
el viejo te cuece 
una sopa con huevos.

SIEGFRIED
Mime, der Künstler,
lernt jetzt kochen;
das Schmieden schmeckt 
ihm nicht mehr.
Seine Schwerte alle 
hab' ich zerschmissen;
was er kocht, 
ich kost' es ihm nicht!

Das Fürchten zu lernen,
will er mich führen;
ein Ferner soll es mich lehren:
was am besten er kann,
mir bringt er's nicht bei:
als Stümper besteht er in allem!
Hoho! Hoho! Hohei!
Schmiede, mein Hammer,
ein hartes Schwert!
Hoho! Hahei!
Hoho! Hahei!
Einst färbte Blut
dein falbes Blau;
sein rotes Rieseln
rötete dich:
kalt lachtest du da,
das warme lecktest du kühl!
Heiaho! Haha!
Haheiaha!
Nun hat die Glut
dich rot geglüht;
deine weiche Härte
dem Hammer weicht:
zornig sprühst du mir Funken,
daß ich dich Spröden gezähmt!
Heiaho! Heiaho!
Heiahohohohoho!
Hahei! Hahei! Hahei!

MIME
(für sich)
Er schafft sich 
ein charfes Schwert,
Fafner zu fällen,
der Zwerge Feind:
ich braut' ein Truggetränk,
Siegfried zu fangen,
dem Fafner fiel.
Gelingen muß mir die List;
lachen muß mir der Lohn!

SIEGFRIED
Hoho!
Hoho! Hoho! Hahei!
Schmiede, mein Hammer,
ein hartes Schwert!
Hoho! Hahei!
Hoho! Hahei!
Der frohen Funken,
wie freu' ich mich; 
es ziert den Kühnen 
des Zornes Kraft:
lustig lachst du mich an,
stellst du auch 
grimm dich und gram!
Heiaho, haha,
Hoho! Hahei!
Durch Glut und Hammer
glückt' es mir;
mit starken Schlägen
streckt' ich dich: 
nun schwinde die rote Scham;
werde kalt und hart, wie du kannst.
Heiaho! Heiaho!
Heiahohoho! Heiah!

SIGFRIDO
Ahora Mime, el artífice,
aprende a guisar.
Forjar 
ya no es de su agrado.
He destruido 
cuantas espadas me hizo
y cuanto cocina 
no me apetece.

Quiere llevarme 
a conocer el miedo
y será preciso que otro 
me lo enseñe.
Ni lo que sabe mejor
me pudo enseñar:
¡su estupidez se revela en todo!
¡Hoho! ¡Hoho! ¡Hohei!
Forja una sólida espada,
martillo mío.
¡Hoho! ¡Hahei!
Cierta vez la sangre
tiñó tu color azulado;
su rojo manar 
te enrojeció.
La acogiste con frialdad,
su calor disipó tu frescura.
¡Heiaho! ¡Haha!
Ahora la lumbre 
te ha abrasado al rojo;
el martillo doma
tu dureza tenaz, y
me arrojas chispas,
irritada porque doblegué 
a la indomable.
¡Heiaho! ¡Heiaho!
¡Heiahohohohoho! ¡Hahei!
¡Hahei! ¡Hahei!

MIME
(para sí)
Mientras él se fabrica
una aguda espada para 
abatir a Fafner,
el enemigo de los enanos,
yo preparo un brebaje traicionero
para rendir a Sigfrido, 
el vencedor.
Mi astucia tendrá éxito y
me sonreirá el triunfo.

SIGFRIDO
¡Hoho!
¡Hoho! ¡Hoho! ¡Hahei!
¡Forja una sólida espada,
martillo mío!
¡Hoho! ¡Hahei!
¡Cómo me regocijan
sus alegres chispas!
El iracundo ardor con
que alegre me sonríes,
alaga al intrépido
aunque simules 
enojo y rencor.
Heiaho, haha,
¡Hoho! ¡Haei!
triunfé con las ascuas
y el martillo; 
te di forma 
con fuertes golpes, 
deja ahora tu rojizo rubor; 
sé dura y fría, 
tú puedes.
¡Heiaho! ¡Heiaho!
¡Heiahohoho! ¡Heiah!

(er schwingt den Stahl und stößt
ihn in den Wassereimer)

MIME
Den der Bruder schuf,
den schimmernden Reif,
in den er gezaubert
zwingende Kraft,
das helle Gold,
das zum Herrscher macht
ihn hab' ich gewonnen!
ich walte sein!
Alberich selbst,
der einst mich band,
zur Zwergenfrone
zwing' ich ihn nun;
als Niblungenfürst 
fahr' ich darnieder
gehorchen soll mir
alles Heer!
Der verachtete Zwerg,
was wird er geehrt!
Zu dem Horte hin drängt sich
Gott und Held
vor meinem Nicken
neigt sich die Welt,
vor meinem Zorne
zittert sie hin!
Dann wahrlich müht sich 
Mime nicht mehr: 
...ihm schaffen andre
den ew'gen Schatz.
Mime, der Kühne,
Mime ist König,
Fürst der Alben,
Walter des Alls!
Hei Mime! Wie glückte dir das!
Wer hätte wohl das gedacht!

SIEGFRIED
(faßt das Schwert nun)
Nothung! Nothung!
neidliches Schwert!
Jetzt haftest du wieder im Heft.
Warst du entzwei,
ich zwang dich zu ganz;
kein Schlag soll nun 
dich mehr zerschlagen.
Dem sterbenden Vater 
zersprang der Stahl,
der lebende Sohn
schuf ihn neu:
nun lacht ihm sein heller Schein,
seine Schärfe schneidet ihm hart.

(das Schwert vor sich schwingend)

Nothung! Nothung!
neidliches Schwert!
Zum Leben weckt' ich dich wieder.
Tot lagst du 
in Trümmern dort,
jetzt leuchtest 
du trot ig und hehr.
Zeige den Schächern
nun deinen Schein!
Schlage den Falschen,
fälle den Schelm!
Schau, Mime, du Schmied:
so schneidet Siegfrieds Schwert!

(er schlägt auf den Amboß, welchen
er, von oben bis unten, in zwei 
Stücken zerspaltet, so daß er 
unter großem Gepolter aus einander 
fällt. Mime, welcher in höchster 
Verzückung sich auf einen Schemel 
geschwungen hatte fällt Schreck 
sitzlings zu Boden. Siegfried hält 
jauchzend das Schwert in die Höhe)


(Blande el acero y lo mete en un
cubo de agua)


MIME

Mi hermano creó 
el resplandeciente anillo
que proporciona 
una mágica fuerza 
invencible.
He de conquistar 
el noble oro 
que torna omnipotente.
Será mío.
El mismo Alberico que
otrora me esclavizara,
ahora será 
vasallo del enano.
Me convertiré 
en el príncipe 
de los nibelungos.
Todos deberán 
prestarme obediencia.
Tributarán homenaje 
al despreciable enano.
El tesoro ocasionará
la opresión de dioses y héroes.
El mundo se humillará
ante mi gesto y 
temblará ante mi ira.
Entonces las fatigas de Mime
cesarán para siempre.
...ya trabajarán otros
para enriquecerme.
Mime el intrépido,
Mime será rey,
¡Príncipe de los enanos!
Dominador del mundo!
¡Quién lo hubiera supuesto!

SIGFRIDO
(cogiendo la espada)
¡Nothung! ¡Nothung!
Envidiable espada, 
estás de nuevo en tu empuñadura.
Te encontré en fragmentos,
pero te compuse de modo 
que ningún golpe pueda romperte.
Al padre moribundo
se le rompió el acero
pero al vivir el hijo
lo creó de nuevo
y ahora su claro resplandor 
reluce y de nuevo 
su acerado filo es cortante.

(Blandiendo la espada ante si)

¡Nothung! ¡Nothung!
Envidiable espada.
Rejuvenecida, te llamo a nueva vida.
Yacías hecha pedazos, 
abandonada; 
ahora refulges poderosa y sublime.
¡Ay, Mime! ¡Qué suerte tienes!
Muestra el brillo de tu hoja 
a los malvados.
Hiere a los falsos,
abate a los bribones.
¡Mira, herrero Mime,
cómo corta la espada de Sigfrido!

(Golpea el yunque, que se parte en 
dos de arriba abajo, de manera que 
ambos trozos caen a cada lado con
gran estrépito. Mime, que en el 
colmo del entusiasmo se había subido
a un taburete, se cae al suelo del
susto y allí queda sentado. Sigfrido 
blande jubilosamente la espada en
alto)

Acto II