KOTHNER
Augustin Moser?

MOSER
Nie fehlen mag.

(Setzt sich.)

KOTHNER
Niklaus Vogel? - Schweigt?

EIN LEHRBUBE
(von der Bank aufstehend)
Ist krank!

KOTHNER
Gut Bess'rung dem Meister!

ALLE MEISTER
Walt's Gott!

DER LEHRBUBE
Schön' Dank!

(Er setzt sich wieder nieder.)

KOTHNER
Hans Sachs?

DAVID
Da steht er!

SACHS
(drohend zu David)
Juckt dich das Fell? -
Verzeiht, Meister! ­ 
Sachs ist zur Stell!

(Er setzt sich.)

KOTHNER
Sixtus Beckmesser?

BECKMESSER
Immer bei Sachs,
das den Reim ich lern von 
"blüh' und wachs"

(Er setzt sich neben Sachs;  
dieser lacht)

KOTHNER
Ulrich Eisslinger?

EISSLINGER
Hier!

(Setzt sich.)

KOTHNER
Hans Foltz?

FOLTZ
Bin da.

(Setzt sich.)

KOTHNER
Hans Schwarz?

SCHWARZ
Zuletzt: Gott wollt's!

(Setzt sich.)

KOTHNER
Zur Sitzung gut und voll die Zahl.
Beliebt's wir schreiten zur Merkerwahl?

VOGELGESANG
Wohl eh'r nach dem Fest?

BECKMESSER
(zu Kothner)
Pressiert's den Herrn?
Mein Stell und Amt laß ich ihm gern.

POGNER
Nicht doch, ihr Meister; 
laßt das jetzt fort!
Für wicht'gen Antrag bitt ich ums Wort.

(Die Meister stehen auf und 
setzen sich wieder.)

KOTHNER
Das habt Ihr; Meister, sprecht!

POGNER
Nun hört, und versteht mich recht! -
Das schöne Fest Johannistag,
ihr wißt, begehn wir morgen:
auf grüner Au', 
am Blumenhag,
bei Spiel und Tanz im Lustgelag,
an froher Brust geborgen,
vergessen seiner Sorgen,
ein Jeder freut sich wie ein mag.
Die Singschul ernst im Kirchenchor
die Meister selbst vertauschen;
mit Kling und Klang hinaus zum Tor
auf offne Wiese ziehn sie vor;
bei hellen Festes Rauschen
das Volk sie lassen lauschen
dem Freigesang mit Laienohr.
Zu einem Werb- 
und Wettgesang
gestellt sind Siegespreise,
und beide preist man weit und lang,
die Gabe wie die Weise.
Nun schuf mich Gott zum reichen Mann;
und gibt ein Jeder, wie er kann,
so mußte ich wohl sinnen,
was ich gäb, zu gewinnen,
daß ich nicht käm zuschand': -
so hört denn, 
was ich fand.
In deutschen Landen viel gereist,
hat oft es mich verdrossen,
daß man den Bürger wenig preist,
ihn karg nennt und verschlossen.
An Höfen, wie an niedrer Statt,
des bittren Tadels ward ich satt,
daß nur auf Schacher und Geld
sein Merk der Bürger stellt.
Daß wir im weiten deutschen Reich
die Kunst einzig noch pflegen,
dran dünkt ihnen wenig gelegen.
Doch wie uns das zur Ehre gereich,
un daß mit hohem Mut
wir schätzen, was schön und gut,
was wert die Kunst, 
und was sie gilt,
das ward ich der Welt 
zu zeigen gewillt;
drum hört, Meister, die Gab,
die als Preis bestimmt ich habe!
Dein Singer, 
der im Kunstgesang
vor allem Volk den Preis errang,
am Sankt-Johannis-Tag,
sei ein wer ein auch mag,
dem geb ich, 
ein Kunst-Gewogner,
von Nüremberg Veit Pogner
mit all meinem Gut', 
wies's geh und steh,
Eva, mein einzig Kind, zur Eh'

DIE MEISTER
(sehr lebhaft durcheinander)
Das heiß ein Wort, ein Wort ein Mann!
Da sieht man, was ein Nürnberger kann!
Drob preist man Euch noch weit und breit,
den wackren Bürger, Pogner Veit!

DIE LEHRBUBEN
Alle Zeit! 
Weit und breit!
Pogner Veit!

VOGELGESANG
Wer möchte da nicht ledig sein!

KOTHNER
¿Agustín Moser?

MOSER
¿Cómo iba a faltar?

(se sienta)

KOTHNER
¿Niklaus Vogel?... ¿Calla?

UN APRENDIZ
(poniéndose en pie, en el banco)
Está enfermo.

KOTHNER
¡Que el maestro se mejore!

LOS MAESTROS
¡Quiéralo Dios!

UN APRENDIZ
¡Muchas gracias!

(vuelve a sentarse)

KOTHNER
¿Hans Sachs?

DAVID
¡Ahí está!

SACHS
(amenazando a David)
¿Quieres ganártela?
¡Perdonad, maestros! 
¡Sachs, en su lugar!

(se sienta)

KOTHNER
¿Sixto Beckmesser?

BECKMESSER
Siempre junto a Sachs...
para aprender la del 
"próspero encerar" 

(se sienta junto a Sachs; 
éste ríe)

KOTHNER
¿Ulrich Eisslinger?

EISSLINGER
Aquí

(se sienta)

KOTHNER
¿Hans Foltz?

FOLTZ
Aquí estoy.

(se sienta)

KOTHNER
¿Hans Schwarz?

SCHWARZ
¡El último! ¡Dios lo quiso!

(se sienta)

KOTHNER
Bueno, hay número suficiente.
¿Queréis que elijamos al "marcador"?

VOGELGESANG
Mejor después de la fiesta.

BECKMESSER
(a Kothner)
¿Tanta prisa le corre al señor?
Gustoso le cedo mi lugar y trabajo

POGNER
¡Ahora no, maestros! ¡Dejemos esto!
Os pido la palabra para hablar 
de cosas más importantes.

(Todos se ponen en pie, hacen una
señal de aprobación a Kothner.)

KOTHNER
¡La tenéis, maestro, hablad!

POGNER
¡Oídme y entended bien lo que digo!
Como sabéis, mañana celebraremos
la hermosa fiesta del día de San Juan.
En la verde pradera, 
entre plantas florecidas,
con la alegría del festín y de la danza,
todos bien satisfechos,
cada uno olvidará sus preocupaciones
y se divertirá como le venga en gana.
Los maestros incluso, 
cambiarán el solemne marco
de la escuela de canto 
en el coro de la iglesia,
llevándolo por la puerta 
con todos sus músicos
hasta la pradera donde estallará
el alegre tumulto de la fiesta,
y dejarán que el pueblo escuche,
con su oído profano, 
el torneo de canto.
El premio de la victoria se otorgará 
a una canción, en concurso,
y será tan generoso que alcanzará
igual celebridad 
que la melodía premiada.
Dios me ha hecho, en fin, rico,
y como cada uno debe dar 
conforme a sus posibilidades,
así he pensado lo que yo debía dar
sin que haya de avergonzarme:
escuchad, pues, lo que he resuelto...
He viajado por los países alemanes,
y a menudo me ha enojado
el poco aprecio que se tiene 
a los burgueses y que se les llame
groseros y mezquinos.
Estoy harto de oír 
en palacios y aldeas
que el burgués sólo está a gusto
allí donde se trate
de dinero y de comercio.
Por ahí no se creen que nosotros
seamos los únicos que aún cuidamos
del arte en toda la extensión 
del imperio alemán.
Yo creo que debería mostrarse 
al mundo cuánto nos honra 
nuestra preocupación 
por lo bello y por lo bueno,
y cómo honramos el arte y su utilidad.
Por esto, oíd, maestros,
cual es el premio que concederé:
al vencedor del concurso de canto
que alcance el premio ante el pueblo,
en el día de San Juan, si así lo desea,
daré yo, Veit Pogner de Núremberg,
un amante del arte, 
a Eva, mi única hija, 
en matrimonio con todos mis bienes.

LOS MAESTROS
(entre ellos, muy vivamente)
¡He aquí un hombre de palabra!
¡Esto sólo lo hace un nurembemgués!
¡Proclamemos a los cuatro vientos
el gesto del honrado Veit Pogner!

APRENDICES
¡A todos los vientos!
¡En todos los tiempos!
¡Viva Pogner, viva Pogner!

VOGELGESANG
¿Quién no desearía ser soltero?
SACHS
Sein Weib gäb mancher gern wohl drein.

KOTHNER
Auf, ledig Mann!
Jetzt macht euch 'man!

POGNER
Nun hört noch, 
wie ich's ernstlich mein!
Ein' leblos Gabe geb ich nicht;
ein Mägdelein sitzt mit zum Gericht:
den Preis erkennt die Meisterzunft;
doch, gilt's der Eh', 
so will's Vernunft,
daß ob der Meister Rat
die Braut den Ausschlag bat.

BECKMESSER
(zu Kothner gewandt)
Dünkt Euch das klug?

KOTHNER
Versteh ich gut,
Ihr gebt uns in des Mägdleins Hut?

BECKMESSER
Gefährlich das!

KOTHNER
Stimmt es nicht bei,
wie wäre dann 
der Meister Urteil frei?

BECKMESSER
Laßt's gleich wählen nach Herzens Ziel,
und laßt den Meistergesang aus dem Spiel!

POGNER
Nicht so! 
Wie doch? 
Versteht mich recht!
Wein ihr Meister den Preis zusprecht,
die Maid kann dem verwehren,
doch nie einen andre begehren.
Ein Meistersinger muß ein sein,
num wen ihr krönt, den soll sie frei'n.

SACHS
Verzeiht,
vielleicht schon ginget ihr zu weit.
Ein Mädchenherz und Meisterkunst
erglühn nicht stets in gleicher Brunst:
der Frauen Sinn, 
gar unbelehrt,
dünkt mich dem Sinn 
des Volks gleich wert.
Wollt ihr nun vor dem Volke zeigen,
wie hoch die Kunst ihr ehrt,
und laßt ihr dem Kind 
die Wahl su eigen,
wollt nicht, 
daß dem Spruch es wehrt -
so laß das Volk auch Richter sein:
mit dem Kinde sicher stimmt's überein.

DIE MEISTER
(untereinander)
Oho! Das Volk? 
Ja, das wäre schön!
Ade dann Kunst und Meister-Tön'!

KOTHNER
Nein, Sachs! Gewiß, das hat keinen Sinn!
Gebt Ihr dem Volk die Regeln hin?

SACHS
Vernehmt mich recht! Wie ihr doch tut!
Gesteht, ich kenn die Regeln gut;
und daß die Zunft die Regeln bewahr,
bemüh ich mich selbst schon manches Jahr.
Doch einmal im Jahre fänd ich's weise,
daß man die Regeln selbst probier,
ob in der Gewohnheit trägem Gleise
ihr' Kraft und Leben nicht sich verlier.
Und ob ihr der Natur
noch seid auf rechter Spur,
das sagt euch nur,
wer nichts weiß von der Tabulatur

(Die Lehrbuben springen 
auf und reiben sich die Hände.)

LEHRBUBEN
Ha ha ha!

BECKMESSER
Hei, wie sich die Buhen freuen!

SACHS
(eifrig fortfahrend)
Drum mocht' es euch nie gereuen,
daß jährlich am 
Sankt-Johannis-Fest,
statt daß das Volk man kommen läßt,
herab aus hoher Meisterwolk
ihr selbst euch wendet su dem Volk.
Dein Volke wollt ihr behagen;
nun dächt ich, läg es nah,
ihr lisst es selbst euch auch sagen,
ob das ihr zur Lust geschah!
Daß Volk und Kunst 
gleich blüh und wachs,
bestellt ihr so, mein ich, Hans Sachs!

VOGELGESANG
Ihr meint's wohl recht!

KOTHNER
Doch steht's drum faul.

NACHTIGALL
Wenn spricht das Volk, 
halt ich das Maul.

KOTHNER
Dein Kunst droht allweil Fall und Schmach,
läuft sie der Gunst des Volkes nach

BECKMESSER
Dein bracht er's 
weit, der hier so dreist:
Gassenhauer dichtet 
ein meist.

POGNER
Freund Sachs! 
Was ich mein, 
ist schon neu:
zuviel auf einmal brächte Reu.
So frag ich, 
ob den Meistern gefällt
Gab' und Regel, 
so wie ich's gestellt?

(Die Meister erheben sich beistimmend.)

SACHS
Mir genügt der Jungfer 
Ausschlagstimm.

BECKMESSER
(für sich)
Der Schuster weckt doch stets mir Grimm!

KOTHNER
Wer schreibt sich als Werber ein?
Ein Junggesell muß es ein.

BECKMESSER
Vielleicht auch ein Witwer? 
Fragt nur den Sachs!

SACHS
Nicht doch, Herr Merker! 
Aus jüngrem Wachs,
als ich und Ihr, muß der Freier sein,
soll Evchen ihr den Preis verleihn.

BECKMESSER
Als wie auch ich? - Grober Gesell!

KOTHNER
Begehrt wer Freiung, der komm zur Stell'!
Ist jemand gemeld't der Freiung begehrt?

SACHS
¡Alguno dejaría a su mujer gustoso!

KOTHNER
¡Vamos, solteros!
¡He aquí vuestra ocasión!

POGNER
¡Pensad qué grave es mi propósito!
No doy un don que carece de vida:
es una muchacha la que está en juego.
La corporación de maestros 
es la que otorgará el premio,
pero para que haya matrimonio,
el buen juicio requiere
que la novia esté de acuerdo
con la decisión de la corporación.

BECKMESSER
(a Kothner)
¿Os parece esto inteligente?

KOTHNER
¿He entendido bien? ¿Nos someteréis
a lo que decida la doncella?

BECKMESSER
¡Esto es peligroso!

KOTHNER
Pero si no está conforme, 
¿cómo podrá ser libre 
el juicio de los maestros?

BECKMESSER
¡Dejad que elija el corazón, y no
mezcléis en ello el canto magistral!

POGNER
¡No, no! ¿Pero, cómo? 
¡Entendedme bien!
La muchacha podrá rechazar a aquel
que haya recibido el premio,
pero jamás podrá pretender a otro.
¡Habrá de ser un maestro cantor!
Sólo se casará 
con uno distinguido por vosotros.

SACHS
¡Disculpad!
Quizá habéis ido demasiado lejos.
No siempre arden con el mismo fuego
el corazón de una muchacha
y el arte de los maestros.
El juicio de la mujer, 
que no es en nada instruido,
me parece semejante al del pueblo.
Si queréis mostrar al pueblo
en qué estima tenéis al arte,
y al tiempo dejáis que la niña elija,
no queráis después 
oponeros a su fallo...
permitid que el pueblo sea juez, 
y ya veréis cómo coincide, 
con la elección de la niña.

LOS MAESTROS
(entre ellos)
¡Oh, oh! ¿El pueblo? ¡Estaría bueno!
¡Adiós entonces al arte 
y tonos magistrales!

KOTHNER
¡No, Sachs! Eso no tiene sentido.
¿Entregaríais vos las reglas al pueblo?

SACHS
¡Comprendedme! ¡No erremos!
Yo conozco bien las reglas
y me afano desde antiguo
porque la corporación las conserve.
Pero también encuentro inteligente
que al menos una vez al año, 
las reglas sean sometidas a prueba,
para comprobar que la rutina
no las ha hecho perder vida y vigor.
Sólo quien nada sepa de la Tabulatura
os dirá si todavía se mantienen
naturales y válidas.

(los aprendices saltan y se 
frotan de gusto las manos)

APRENDICES
¡Ja, ja, ja!

BECKMESSER
¡Eh, cómo se alegran los aprendices!

SACHS
(con mayor ahínco)
Así que nunca os arrepintáis
si una vez al año, por San Juan,
en lugar de tolerar 
que se os acerque el pueblo,
fuerais vosotros quienes bajarais a él
desde vuestro nimbo magistral.
Queréis agradar al pueblo..., bien:
pienso que lo conseguiríais
si permitierais que él nos diga
si nuestra actividad le agrada.
¡Que pueblo y arte florezcan a vez!
Eso es lo que debéis tener presente,
y esto es lo que cree Hans Sachs.

VOGELGESANG
¡Pues creéis rectamente!

KOTHNER
¡Pero eso es muy difícil!

NACHTIGALL
Cuando habla el pueblo, 
no toca sino callarse.

KOTHNER
El arte degenera y se envilece
si pretende satisfacer el gusto popular.

BECKMESSER
Tal camino ha seguido ya
el que esto propone:
casi todo lo que hace son 
coplillas callejeras.

POGNER
Amigo Sachs, ya resulta nuevo 
lo que yo he propuesto:
¡demasiadas novedades de una vez,
nos traerán disgustos!
Así pues pregunto:
¿aprueban los maestros
el premio y las normas, 
tal y como los he detallado?

(los maestros en pie, asienten)

SACHS
Me basta con que la niña 
se reserve la aprobación.

BECKMESSER
(para sí)
¡Ya me está cargando el remendón!

KOTHNER
¿Quién se inscribirá como aspirante?
Habrá de ser un soltero.

BECKMESSER
¿Y por qué no un viudo? 
¡Preguntad a Sachs!

SACHS
¡No, señor "marcador"! 
De pasta más joven que yo y que vos
habrá de estar hecho el novio
para que Evita le otorgue el premio.

BECKMESSER
¿Que yo también?... ¡Grosero!

KOTHNER
¿Quién desea ser pretendiente?...
¿Nadie anuncia su inscripción?
POGNER
Wohl, Meister! Zur Tagesordnung kehrt,
und nehmt von mir Bericht,
wie ich auf Meisterpflicht
einem jungen Ritter empfehle,
der will, daß man ihn wähle,
und heut als Meistersinger frei.
Mein Junker Stolzing ­ 
kommt herbei!

(Walther tritt hervor und verneigt sich.)

BECKMESSER
(beiseite)
Dacht ich mir's doch! 
Geht's da hinaus, Veit? -

(laut)

Meister, ich mein, zu spät ist's der Zeit!

DIE MEISTER
(untereinander)
Der Fall ist neu: - 
Ein Ritter gar?
Soll man sich freun? ­ 
Oder war' Gefahr?
Immerhin hat's ein groß Gewicht,
daß Meister Pogner für ihn spricht.

KOTHNER
Soll uns der Junker willkommen sein.
zuvor muß ein wohl vernommen sein.

POGNER
Vernehmt ihn wohl! 
Wünsch ich ihm Glück,
nicht bleib ich doch 
hinter der Regel zurück.
Tut, Meister, die Fragen!

KOTHNER
So mög uns der Junker sagen:
Ist ein frei und ehrlich geboren?

POGNER
Die Frage geht verloren,
dar ich euch selbst des Bürge steh,
daß ein aus frei und edler Eh':
von Stolzing Walther aus Frankenland,
nach Brief und Urkund mir wohlbekannt.
Als seines Stammes letzter Sproß
verließ ein neulich Hof und Schloß,
und zog nach Nürnberg her,
daß ein hier Bürger wär.

BECKMESSER
Neu-Junkerunkraut ­ 
tut nicht gut!

NACHTIGALL
Freund Pogners Wort Genüge tut.

SACHS
Wie längst von den 
Meistern beschlossen ist,
ob Herr, ob Bauer, nichts beschließt:
hier fragt sich's nach der Kunst allein,
wer will ein Meistersinger sein.

KOTHNER
Drum nun frag ich zur Stell:
welch Meister seid Ihr Gesell?

WALTHER
Am stillen Herd 
in Winterszeit,
wann Burg und Hof mir eingeschneit, -
wie einst der Lenz so lieblich lacht,
und wie ein bald wohl neu erwacht, -
ein altes Buch, 
vom Ahn vermacht,
gab das oft zu lesen:
Herr Walther von der Vogelweid,
der ist mein Meister gewesen.

SACHS
Ein guter Meister!

BECKMESSER
Doch lang schon tot,
wie lehrt ihn der wohl 
der Regeln Gebot?

KOTHNER
Doch in welcher Schul das Singen
mocht. Euch zu lernen gelingen?

WALTHER
Wann dann die Flur vom Frost befreit,
und wiederkehrt die Sommerszeit,
was einst in langer Wintersnacht
das alte Buch mir kund gemacht,
das schallte laut in Waldes Pracht,
das hört ich hell erklingen:
im Wald dort auf der Vogelweid
da lernt ich auch das Singen.

BECKMESSER
Oho! Von Finken und Meisen
lerntet Ihr Meisterweisen?
Das wird denn wohl auch darnach sein!

VOGELGESANG
(zu Beckmesser)
Zwei art'ge Stollen faßt er da ein.

BECKMESSER
Ihr lobt ihn, Meister Vogelgesang,
wohl weil vom Vogel er lernt den Gesang?

KOTHNER
Was meint ihr, 
Meister, frag ich noch fort?
Mich dünkt, 
der Junker ist fehl am Ort.

SACHS
Das wird sich bäldlich zeigen:
wenn rechte Kunst ihm eigen,
und gut ein sie bewährt,
was gilt's, wer sie ihn gelehrt?

KOTHNER
(zu Walther)
Seid Ihr bereit, 
ob Euch geriet
mit neuer Find' ein Meisterlied,
nach Dicht' und Weis' eu'r eigen,
zur Stunde jetzt zu zeigen?

WALTHER
Was Winternacht,
was Waldespracht,
was Buch und Hain mich wiesen,
was Dichtersanges Wundermacht
mir heimlich wollt erschließen;
was Rosses Schritt
beim Waffenritt,
was Reihentanz
bei heitrem Schanz
mir sinnend gab zu lauschen:
gilt es des Lebens höchsten Preis
um Sang mir einzutauschen,
zu eignem Wort und eigner Weis'
will einig mir es fließen,
als Meistersang ob den ich weiß,
euch Meistern sich ergießen.

BECKMESSER
Entnahmt ihm was 
der Worte Schwall?

VOGELGESANG
Ei nun, er wagt's!

NACHTIGALL
Merkwürd'ger Fall!

KOTHNER
Nun, Meister! Wenn's gefällt,
werd das Gemerk bestellt.

POGNER
¡Bien, maestros! 
Volvamos al orden del día 
y hacedme el favor de atender el caso 
de un joven caballero que os
recomiendo en mi calidad de maestro,
pues desea que hoy se le dé opción 
a convertirse en maestro cantor...
¡Venid, noble Stolzing!

(Walther entra y hace una reverencia)

BECKMESSER
(para sí)
¡Ya me lo imaginaba! 
¿Con que éstas tenemos, Veit?...

(en voz alta)

¡Maestros, creo que ya es muy tarde!

LOS MAESTROS
(entre sí)
El caso es nuevo... 
¿Un auténtico caballero?
¿Habrá que alegrarse de ello? 
¿O será peligroso?...
En todo caso es muy importante
que lo presente el maestro Pogner.

KOTHNER
Antes de darle la bienvenida 
habremos de examinarlo.

POGNER
¡Por supuesto! 
Yo le deseo suerte,
pero no pretendo 
ignorar el reglamento.
¡Preguntad, maestros!

KOTHNER
Caballero, tenga la bondad:...
¿es libre y de legítimo matrimonio?

POGNER
Podéis ahorraros esa pregunta,
pues yo soy el fiador
de que él es libre e hijo legítimo: es
Walther von Stolzing, de Franconia,
conocido mío por noticias y cartas.
Siendo el último vástago de su tronco,
ha dejado recientemente su palacio
y ha venido a Núremberg 
para convertirse en burgués.

BECKMESSER
¡Mala hierba la de los caballeritos!...
¡Mala cosa!

NACHTIGALL
Me basta la palabra del amigo Pogner.

SACHS
Como fue decidido ya 
hace tiempo por los maestros,
no importa si es señor o campesino:
aquí lo que importa es el arte
de quien pretende ser maestro cantor.

KOTHNER
Pues vayamos a ello:
¿de qué maestro habéis sido "oficial"?

WALTHER
En el invierno, al amor del fuego,
cuando la nieve cubría 
patio y castillo, un viejo libro,
heredado de mis abuelos,
me permitió a menudo leer
cómo la primavera 
había sonreído antes,
y cómo despertaría de nuevo.
El señor Walther von Vogelweide
ha sido mi maestro.

SACHS
¡Un buen maestro!

BECKMESSER
Pero muerto hace ya tiempo...
¿Cómo ha podido enseñarle
los preceptos de sus reglas?

KOTHNER
¿Pero en qué escuela
habéis aprendido a cantar?

WALTHER
Cuando después, la campiña quedó
libre de los hielos y retornó el estío,
aquello que leí en el viejo libro
durante las largas noches invernales,
resonó en la grandeza del bosque,
y yo pude escucharlo claramente:
aprendí a cantar allí, en el bosque, 
en el "calvero de los pájaros".

BECKMESSER
¿De los pinzones y pájaros habéis
aprendido melodías magistrales?
¡Pues habrá que ver los resultados!

VOGELGESANG
(a Beckmesser)
Habéis compuesto dos bonitos ripios.

BECKMESSER
¿Le alabáis, maestro Vogelgesang,
por aprender a cantar de los pájaros?

KOTHNER
¿Qué pensáis, maestros? 
¿Continúo preguntando?
A mí me parece que este caballero 
ha equivocado el sitio.

SACHS
Eso lo veremos en seguida.
Si tiene un buen arte y lo demuestra...
¿qué importancia tiene 
quién se lo haya enseñado?

KOTHNER
(a Walther)
¿Estáis preparado para demostrar
aquí y en este instante
que tenéis destreza suficiente para
componer una canción magistral
con poema y melodía propios?

WALTHER
Lo que la noche invernal,
lo que la hermosura de los bosques
y el libro y la floresta me enseñaron;
lo que se me reveló 
por el prodigioso 
poder del canto del poeta;
lo que escuché en los torneos,
entre el galope de los caballos,
y en el ardor de la danza...
Todo esto, trocado en canción,
como supremo premio de la vida,
manará con mi palabra
y mi propia melodía
en forma de canto magistral,
para demostraros, maestros,
que yo sé transmitíroslo.

BECKMESSER
¿Entendéis algo 
de este torrente de palabras?

VOGELGESANG
¡Adelante, ya que se atreve!

NACHTIGALL
¡Es un caso curioso!

KOTHNER
Entonces, maestros, si os parece bien,
pasaremos a la prueba.
(zu Walther)

Wählt der Herr einen heil'gen Stoff?

WALTHER
Was heilig mir,
der Liebe Panier
schwing und sing ich, mir zu Hoff'.

KOTHNER
Das gilt uns weltlich. Drum allein,
Meister Beckmesser, schliesst Euch ein!

BECKMESSER
(erhebt sich und schreitet wie 
widerwillig dem Gemerk zu)
Ein saures Amt, 
und heut zumal!
Wohl gibt's mit der Kreide manche Qual!

(Er verneigt sich gegen Walther.)

Herr Ritter, wißt:
Sixtus Beckmesser Merker ist;
hier im Gemerk
verrichtet ein still 
ein strenges Werk.
Sieben Fehler gibt ein Euch vor,
die merkt er mit Kreide dort an:
wenn er über sieben Fehler verlor,
dann versang der Herr Rittersmann.

(Er setzt sich im Gemerk.)

Gar fein er hört;
doch, daß er Euch den Mut nicht stört,
säh't Ihr ihm zu,
so gibt ein Euch Ruh.
und schliesst sich gar hier ein, -
läßt Gott Euch befohlen sein.

(Er streckt den Kopf, höhnich freundlich
nickend, heraus und verschwindet hinter
dem eingezogenen Vorhange des Gemerks
gänzlich.)

KOTHNER
(zu Walther)
Was Euch zum Liede Richt und Schnur,
vernehmt nun aus der Tabulatur!

(Die Lehrbuben haben die an der Wand
aufgehängte Tafel der "Leges Tabulaturae"
herabgenommen und halten sie Kothnervor;
dieser liest daraus.)

"Ein jedes Meistergesanges Bar
steil ordentlich ein Gemäße dar
aus unterschiedlichen Gesätzen,
die keiner soll verletzen.
Ein Gesätz besteht aus zweenen Stollen,
die gleiche Melodie haben sollen;
der Stoll aus etlicher Vers' Gebänd,
der Vers hat einen Reim am End.
Darauf so folgt der Abgesang,
der sie auch etlich Verse lang,
und hab sein' besondre Melodei,
als nicht im Stollen zu linden sei.
Derlei Gemäßes mehre Baren
soll ein jed' Meisterlied bewahren;
und wer ein neues Lied gericht,
das über vier der Silben nicht
eingreift in andrer Meister weis',
des Lied erwerd sich Meisterpreis!"

(Er gibt die Tafel den Lehrbuben 
zurück; diese hängen sie wieder auf.)

Nun setzt Euch in den Singestuhl.

WALTHER
Hier - in den Stuhl?

KOTHNER
Wie's Brauch der Schul.

WALTHER
(besteigt den Stuhl und setzt 
sich mit Widerstrebgn. Beiseite.)
Für dich, Geliebte, sei's getan!

KOTHNER
(sehr laut)
Der Sänger sitzt.

BECKMESSER
(unsichtbar im Gemerk, sehr laut)
Fanget an!

(a Walther)

¿Elegiréis un asunto sagrado?

WALTHER
Sagrado para mí.
Agitaré el estandarte del amor 
y cantaré su esperanza.

KOTHNER
Para nosotros es un tema profano...
¡Maestro Beckmesser, encerraos!

BECKMESSER
(se pone en pie y avanza hacia el
tinglado como contra su voluntad)
¡Siempre es un molesto deber, 
y hoy aún más!...
¡Cuántos disgustos me da la tiza!

(se inclina ante Walther)

Sabed, señor caballero, que 
Sixtus Beckmesser es el "marcador".
Aquí, en este tablero,
cumplo en silencio 
mi ineludible obligación.
Os permitiré cometer siete faltas
que aquí iré apuntando con la tiza,
y si el señor caballero pasa de siete,
quedará suspendido...

(se sienta ante la pizarra)

Escucharé con fino oído,
pero para que no os turbéis
ante mi vista,
procuraré tranquilizaros
ocultándome aquí completamente...
Ahora que Dios os asista.

(Alarga la cabeza hacia afuera
inclinándola irónicamente y
desaparece después totalmente 
tras las cortinas del tinglado)

KOTHNER
(a Walther)
¡Anotad cómo debéis ordenar y medir
vuestra canción según la Tabulatura!

(Dos aprendices han cogido una
tabla que colgaba de la pared con 
las "leges tabulaturae", y la sostienen
ante Kothner. Este lee en voz alta)

"El período de una canción magistral
se forma exactamente con un número
de estrofas diferentes 
que nadie debe alterar.
Una estrofa consta de dos estancias
que han de tener la misma melodía.
Cada estancia se compone de versos
que han de llevar al final la rima.
Después viene la tornada,
que también tiene varios versos
pero tiene una melodía diferente de la
que se haya usado en las estancias.
Varios períodos de igual medida
constituyen una canción con maestría.
Y quien cree una canción nueva 
que no tome de otro canto magistral
más de cuatro sílabas, obtendrá 
el grado de maestro con su melodía."

(Devuelve la tabla a los aprendices 
y estos la cuelgan de nuevo)

¡Ahora, sentaos en el sillón de canto!

WALTHER
¿Ahí... en la silla?

KOTHNER
Es la costumbre de la escuela.

WALTHER
(se sienta en la silla con 
repugnancia. Aparte)
¡Sea por ti, amada!

KOTHNER
(muy fuerte)
¡El cantor está sentado!

BECKMESSER
(oculto en el tinglado, muy chillón)
"¡Comenzad!"
WALTHER
"Fanget an"
So rief der Lenz in den Wald,
daß laut es ihn durchhallt:
und, wie in fern'ren Wellen
der Hall von dannen flieht,
von weit her naht ein Schwellen,
das mächtig näher zieht.
Es schwillt und schallt,
es tönt der Wald
von holder Stimmen Gemenge;
nun laut und hell,
schon nah zur Stell,
wie wächst der Schwall!
Wie Glockenhall
ertost des Jubels Gedränge!
Der Wald,
wie bald
antwortet er dem Ruf,
der neu ihr Leben schuf:
stimmte an
das süße Lenzeslied.

(Man hört aus dem Gemerk unmutige
Seufzer des Merkers und heftiges
Anstreichen mit der Kreide. Auch 
Walther hat es bemerkt; nach kurzer
Störung fährt er fort.)

In einer Dornenhecken,
von Neid und Gram verzehrt,
mußt ein sich da verstecken,
der Winter, Grimm-bewehrt:
von dürren Laub umrauscht,
er lauert da und lauscht,
wie er das frohe Singen
zu Schaden könnte bringen.

(Er steht vom Stühle auf.)

Doch: fanget an! -
So rief es mit in die Brust,
als noch ich von Liebe nicht wusst.
Da fühlt ich's tief sich regen,
als weckt es mich aus dem Traum;
mein Herz mit bebenden Schlägen
erfüllte des Busens Raum:
Das Blut, es wallt
mit Allgewalt,
geschwellt von neuem Gefühle;
aus warmer Nacht,
mit Übermacht,
schwillt mit zum Meer
der Seufzer Herr
in wildem Wonnegewühle.
Die Brust
wie bald
antwortet sie dem Ruf,
der neu ihr Leben schuf;
stimmt nun an
das hehre Liebeslied!

BECKMESSER
(den Vorhang aufreißend)
Seid Ihr nun fertig?

WALTHER
Wie fraget Ihr?

BECKMESSER
Mit der Tafel ward ich fertig schier.

(Er hält die ganz mit Kreidestrichen
bedeckte Tafel heraus. Die
Meister brechen in ein Gelächter aus.)

WALTHER
Hört doch, zu meiner Frauen Preis
gelang ich jetzt erst mit der Weis'.

BECKMESSER
(das Gemerk verlassend)
Singt, wo Ihr wollt! Hier habt Ihr vertan!
Ihr Meister, schaut die Tafel euch an:
so lang ich leb, ward's nicht erhört!
Ich glaubt's nicht, 
wenn ihr's all auch schwört!

WALTHER
Erlaubt ihr's Meister, 
daß ein mich stört?
Blieb ich von Allen ungehört?

POGNER
Ein Wort, Herr Merker! 
Ihr seid gereizt!

BECKMESSER
Sei Merker fortan, 
wer darnach geizt!
Doch daß der Junker hier versungen hat,
beleg ich erst noch vor der Meister Rat.
Zwar wird's 'ne harte Arbeit sein:
wo beginnen, 
da wo nicht aus noch ein?
von falscher Zahl, 
und falscher Gebänd -
schweig ich schon ganz und gar:
zu kurz, zu lang - 
wer ein End da fänd?
Wer meint hier im Ernst einen Bar?
Auf "blinde Meinung" 
klag ich allein: -
Sagt, 
konnt ein Sinn unsinniger sein?

MEHRERE MEISTER
(untereinander)
Man ward nicht klug, ich muß gestehn.
Ein Ende konnte keiner ersehn.

BECKMESSER
Und dann die Weis', 
welch tolles Gekreis aus 
"Abenteuer", "blau Rittersporn" - 
Weis', "hoch-Tannen"-
"stolz-Jüngling"-Ton!

KOTHNER
Ja, ich verstand gar nichts davon.

BECKMESSER
Kein Absatz wo, kein Koloratur,
von Melodei auch nicht eine Spur!

ORTEL, FOLTZ
Wer nennt das Gesang?

MOSER, NACHTIGALL
Es ward einem bang!

VOGELGESANG
Eitel Ohrgeschinder!

ZORN
Auch gar nichts dahinter!

KOTHNER
Und gar vom Singstuhl ist ein gesprungen!

BECKMESSER
Wird erst auf die Fehlerprobe gedrungen?
Oder gleich erklärt, daß ein versungen?

SACHS
(der vom Beginn an Walther mit
wachsendem Ernst zugehört hat)
Halt, Meister! 
Nicht so geeilt!
Nicht jeder eure Meinung teilt. -
Des Ritters Lied und Weise,
sie fand ich neu, 
doch nicht verwirrt: 
verließ ein unsre Gleise,
schritt ein doch fest und unbeirrt.
Wollt ihr nach Regeln messen,
was nicht nach eurer Regeln Lauf,
der eignen Spur vergessen,
sucht davon erst die Regeln auf!

BECKMESSER
Aha, schon recht! 
Nun hört ihr's doch:
den Stümpern öffnet Sachs ein Loch,
da aus und ein nach Belieben
ihr Wesen leicht sie trieben! -
Singet dem Volk 
auf Markt und Gassen!
Hier wird nach den Regeln nur eingelassen.

WALTHER
"¡Comenzad!..."
Así llamó la primavera en el bosque
y su voz resonó en él fuerte y noble.
Y el clamor hacia aquí fluyó,
viniendo en ondas lejanas,
como agua que desbordada corre
dejando escuchar su voz sonora.
Todo el bosque fue inundado
por el hermoso sonido
de mil divinas voces entremezcladas,
y las ondas llegaron
a aquel lugar
hasta anegarlo y sumergirlo.
¡Los gritos de júbilo
sonaban como campanas!
¡Y pronto
el bosque contestó
a las llamadas
que en él despertaban vida nueva,
y entonó
la canción de la dulce primavera!

(Se oye, la entrecortada respiración
del marcador y los chirridos de la
tiza. También lo ha oído Walther,
pero continúa tras unos instantes 
de desconcierto)

En una zarza llena de espinas,
consumido de envidia y de despecho,
hubo de ocultarse el invierno,
armado de cólera infinita.
Y allí, rodeado de maleza,
vigila atento y observa,
para hacer que la alegre canción sufra
el dolor y la tristeza...

(Se pone de pie)

Pero, ¡comenzad!
Así llamó en mi pecho la voz
cuando aún yo nada sabía del amor.
Entonces sentí 
que algo se agitaba dentro
y me despertaba de mis sueños.
Los latidos de mi corazón
llenaban todo el espacio de mi pecho.
La sangre hervía, 
impetuosa,
en ondas de nuevas sensaciones.
En ardorosas delicias
me anegaba
la fuerza prodigiosa
de un mar de suspiros,
en las cálidas noches.
¡Y el pecho contestó
a las llamadas
que en él despertaban vida nueva,
y entonó
la canción del noble amor!

BECKMESSER
(descorre las cortinas)
¿Habéis acabado ya?

WALTHER
¿Cómo decís?

BECKMESSER
Yo ya he terminado con la pizarra.

(Enseña la pizarra totalmente
cubierta de rayas de tiza. Lo
maestros rompen a reír)

WALTHER
¡Pero ahora iba a entrar en la melodía
de alabanza a la mujer que amo!

BECKMESSER
(abandonando el tinglado)
¡Cantad donde queráis! 
¡Pero aquí estáis suspendido!
Ved la pizarra, maestros.
En mi vida había oído una cosa así.
¡No lo creería aunque me lo juraseis!

WALTHER
¿Consentiréis, maestros, 
que así se me interrumpa?
¿Es que nadie va a escucharme?

POGNER
¡Un momento, señor marcador!
¡Estáis irritado!

BECKMESSER
¡Que sea marcador quien quiera serlo!
Pero el caballero debe ser suspendido,
y lo demostraré ante la magistratura.
En verdad será un duro trabajo,
porque, ¿por dónde empezar, 
si esto no tiene ni pies ni cabeza?
De las falsas inflexiones 
y de la errónea métrica más vale 
que me calle, pues nunca acabaría:
que si corto aquí, que si alargo allá...
¡sería interminable!
¿Quién puede creer seriamente
que esto es un período?
Sólo me quejaré de la 
"absoluta oscuridad":
decid, ¿Puede haber algo
más incomprensible?

VARIOS MAESTROS
(uno tras otro)
No sería inteligente, lo reconozco.
No hay quien pueda verle un final.

BECKMESSER
¡Y qué forma! ¡Vaya una absurda
mezcolanza de los aires de 
"la aventura" y de "la azul espuela"...
con los tonos del "alto abeto" 
y del "discípulo orgulloso"!

KOTHNER
¡Claro, así no podía entender yo nada!

BECKMESSER
¡Ni coloratura, ni pausas,
y tampoco hay rastro de melodía!

ORTEL, FOLTZ
¿Qué clase de canto era ese?

MOSER, NACHTIGALL
¡Daba miedo!

VOGELGESANG
¡Puro martirio de los oídos!

ZORN
¡Y nada detrás de todo esto!

KOTHNER
¡Además se ha levantado de la silla!

BECKMESSER
¿Habrá que calificar todas las faltas?
¿No está claro que merece suspender?

SACHS
(quien había escuchado a Walther,
desde el comienzo, con atención).
¡Un momento maestros, no tan aprisa!
No todos somos de la misma opinión.
Yo he encontrado el poema 
y la melodía del caballero nuevos, 
pero no equivocados.
Se ha apartado, desde luego, 
de nuestras pautas,
pero ha caminado firme y sin errores.
¡Si queréis medir con reglas
lo que no sigue las vuestras,
habréis de olvidaros de ellas para ver
cuáles son las aquí invocadas!

BECKMESSER
¡Ah, oh! ¡Alto ahí! Oídlo:
Sachs abre una rendija a los lerdos
para que cada uno haga lo que quiera
según su gusto y antojo...
¡Cantad para el pueblo 
en las calles y mercados!
¡Aquí habrá de ser de acuerdo 
con nuestras reglas!
SACHS
Herr Merker, 
was doch solch ein Eifer?
Was doch so wenig Ruh?
Eu'r Urteil, dünkt mich, wäre reifer,
hörtet Ihr besser zu.
Darum so komm ich jetzt zum Schluß,
daß den Junker man 
zu End hören muß.

BECKMESSER
Der Meister Zunft, 
die ganze Schul,
gegen den Sachs da sind wir Null!

SACHS
Verhüt es Gott, 
was ich begehr,
daß das nicht nach den Gesetzen wär!
Doch da nun steht geschrieben:
"Der Merker werde so bestellt,
daß weder Haß noch Lieben
das Urteil trübe, das er fällt."
Geht er nun gar auf Freiers Füßen,
wie sollt er da die Lust nicht büßen,
den Nebenbuhler auf dem Stuhl
zu schmähen vom der ganzen Schul?

(Walther flammt auf.)

NACHTIGALL
Ihr geht zu weit!

KOTHNER
Persönlichkeit!

POGNER
Vermeidet, Meister, Zwist und Streit!

BECKMESSER
Ei! Was kümmert doch Meister Sachsen,
auf was für Füßen ich geb?
Ließ ein doch lieber Sorge ich wachsen,
daß mir nichts drück' die Zeh'!
Doch seit mein Schuster 
ein großer Poet,
gar übel es um mein Schuhwerk steht:
da seht, wie's schlappt,
und überall klappt!
All seine Vers und Reim
ließ ich ihr gern daheim,
Historien, Spiel und Schwänke dazu,
brächt ein mit morgen die neuen Schuh.

SACHS
Ihr mahnt mich da gar recht:
doch schickt sich's, Meister, sprecht,
das - find ich selbst dem Eseltreiber
ein Sprüchlein auf die Sohl,
dem hochgelahrten Herrn Stadtschreiber
ich nichts drauf schreiben soll?
Das Sprüchlein, das Eu'r würdig sei,
mit all meinem armen Poeterei,
fand ich noch nicht zur Stund.
Doch wird's wohl jetzt mit kund,
wenn ich des Ritters Lied gehört:
drum sing ein nun weiter ungestört!

(Walther steigt in großer 
Aufregung auf den Singsthul)

BECKMESSER
Nicht weiter! Zum Schluß!

DIE MEISTER
Genug! Zum Schluß!

SACHS
(zu Walther)
Singt der Herrn Merker zum Verdruß!

BECKMESSER
Was sollte man da noch hören?
Wär's nicht, euch zu betören?

(Er holt aus dem Gemerk die Tafel herbei
und hält sie, während des Folgenden, von
Einein zum Andern sich wendend, den
Meistern zur Prüfung vor.)

WALTHER
Aus finstrer Dornenhecken
die Eule rauscht hervor,
tät rings mit Kreischen wecken
der Raben heis'ren Chor:
in nächt'gem Heer zu Rauf',
wie krächzen all' da auf,
mit ihren Stimmen, den hohlen,
die Elstern, Krähen und Dohlen! -
Auf da steigt
mit goldnem Flügelpaar
ein Vogel wunderbar;
sein strahlend hell Gefieder
licht in den Lüften blinkt;
schwebt selig hin und wieder,
zu Flug und Flucht mit winkt.
Es schwillt das Herz
vor süßem Schmerz,
der Not entwachsen Flügel.
Es schwingt sich auf
zum kühnen Lauf,
aus der Städte Gruft,
zum Flug durch die Luft,
dahin zum heim'schen Hügel,
dahin zur grünen Vogelweid,
wo Meister Walther einst mich freit';
da sing ich hell und her
der liebsten Frauen Ehr:
auf dann steigt,
ob Meisterkräh'n ihm ungeneigt,
das stolze Liebeslied!
Ade, ihr Meister hienied!

(Ir verläßt mit einer stolz verächtlichen
Gebärde den Stuhl - und wendet sich 
rasch zum Fortgehen.)

BECKMESSER
Jeden Fehler, groß und klein,
seht genau auf der Tafel ein.
"Falsch Gebänd" - 
"Unredbare Worte" -
"Klebsilben" - hier "Laster" gar!
"Äquivoca" "Reim am falschen Orte",
"verkehrt" "verstellt" der ganze Bar!
Ein "Flickgesang" 
hier zwischen den Stollen!
"Blinde Meinung" allüberall!
"Unklare Wort'", 
"Differenz" hier "Schrollen"!
Da "falscher Atem", 
hier "Überfall"!
Ganz unverständliche Melodei!
Aus allen Tönen ein Mischgebräu!
Scheutet ihr nicht das Ungemach,
Meister, zählt mir die Fehler nach!
Verloren hätt ein schon mit dem Acht,
doch so weit wie 
der hat's noch Keiner gebracht:
wohl über Fünfzig, 
schlecht gezählt!
Sagt, ob ihr euch den zum Meister wählt?

DIE MEISTER
Jawohl, so ist's; ich seh es recht:
mit dem Herrn Ritter steht es schlecht!
Mag Sachs von ihm halten, was er will,
hier in der Singschul schweig er still!
Bleibt einem Jeden doch unbenommen,
wen er sich zum Genossen begehrt?
Wär uns der erste Best' willkommen,
was blieben die Meister dann wert?
Hei, wie sich der Ritter da quält!
Der Sachs bat sich ihn erwählt -
Ha ha ha!
's ist ärgerlich gar! 
Drum macht ein End!
Auf, Meister! Stimmt und erhebt die Händ!

SACHS
(beobachtet Walther entzückt)
Ha! welch ein Mut!
Begeistrungsglut! -
Ihr Meister, schweigt doch und hört!
Hört wenn Sachs euch beschwört!
Herr Merker dort gönnt doch nur Ruh!
Laßt andre hören,- 
gebt das nur zu!
Umsonst! 
All eitel Trachten!
Kaum vernimmt man sein eignes Wort;
des Junkers will keiner achten:
das nenn ich Mut, singt der noch fort!
Das Herz auf dem rechten Fleck:
ein wahrer Dichter-Reck'!
Mach ich Hans Sachs 
wohl Vers und Schuh,
ist Ritter der und Poet dazu!

POGNER
(für sich)
Jawohl, ich seh's, was mit nicht recht:
mit meinem Junker steht es schlecht!
Weich ich hier der Übermacht,
mit ahnet, daß mir's Sorge macht.
Wie gern säh ich ihn angenommen!
Als Eidam wär ein mit gar wert:
nenn ich den Sieger jetzt willkommen, -
wer weiß, ob ihn mein Kind erwählt?
Gesteh ich's daß mich's quält,
ob Eva den Meister wählt!

DIE LEHRBUBEN
(die von der Bank aufgestanden sind, 
fassen sich am End an und tanzen im 
Ringe immer lustiger um das Gemerk.)
Glückauf zum Meistersingen!
Mögt Ihr Euch das Kränzlein erschwingen;
das Blumenkränzlein aus Seiden fein,
wird das dem Herrn Ritter beschieden sein?

BECKMESSER
Nun, Meister, kündet's an!

(Die meister heben die Hände.)

DIE MEISTER
(Nie Sachs und Pogner)
Versungen und vertan!

(Alles geht in großer Aufregung
auseinander; lustiger Tumult der
Lehrbuben, welche sich des Gemerkes, 
des Singstuhls und deder Meisterbänque
bemächtigen, wodurch Gedräng und
Durcheinander der nach dem Ausgang 
sich wendenden Meister entsteht. Sachs,
der allein im Vordergrund geblieben, 
blickt noch gedankenvoll nach dem 
leeren Singstuhl; als die Lehrbuben 
auch diesen erfassen und Sachs darob 
mit humoristisch unmutiger Gebärde sich
abwendet, fällt der Vorhang.)
SACHS
¿A qué viene ese celo, 
señor marcador?
¿Por qué no os tranquilizáis un poco?
Vuestro juicio resultaría más maduro
si escucharáis con más atención.
Por eso precisamente digo
que debemos escuchar al caballero
hasta el final.

BECKMESSER
¡Ni la corporación de maestros 
ni toda la escuela somos otra cosa que
un cero a la izquierda de Sachs!

SACHS
¡Líbreme Dios! Yo no deseo nada
que vaya contra las leyes
y en ellas está escrito:
"El marcador no debe enturbiar
su juicio ni con afecto
ni con aborrecimiento."
Pero como él se ha calzado 
los zapatos de "pretendiente"
¿cómo no va a satisfacer sus deseos
de avergonzar ante toda la escuela
al rival sentado en la silla?

(Walther está inflamado de cólera)

NACHTIGALL
¡Vais demasiado lejos!

KOTHNER
¡Cuestiones personales!

POGNER
¡Evitad, maestros, estas rencillas!

BECKMESSER
¿Qué le importa al maestro Sachs
qué zapatos me pongo?
¡Mejor haría preocupándose
de que no me aprieten los dedos!
Pero desde que mi remendón es 
un gran poeta hay que ver lo mal 
que atiende mis encargos.
¡Ved como se agrietan
y ceden por todas partes!
¡Vería gustoso que se dejase en casa
todos sus versos y sus rimas,
sus historias, juegos y bufonadas,
para traerme mañana unos zapatos!

SACHS
Tenéis razón al advertírmelo,
pero decidme, maestro:
¿es que acaso no puedo escribir nada
en las suelas del doctísimo escribano
cuando el más modesto arriero no se
enoja porque lo haga en las suyas?
Creo que mi pobre "poética" 
no encontraría la respuesta adecuada
para vos, en esta ocasión.
Pero creo que me inspiraría
si escucho la canción del caballero:
¡Cante, pues, y que no le estorben!

(Walther se sube a la silla, 
muy agitado)

BECKMESSER
¡Ni hablar! ¡Acabemos!

LOS MAESTROS
¡Basta ya! ¡Acabemos!

SACHS
(a Walther)
¡Cantad, y que rabie el "marcador"!

BECKMESSER
¿Qué más hay que oír?
¡Tratan de confundirnos!

(Trae la pizarra desde el tinglado y la
sostiene, durante lo que sigue, como
prueba ante los maestros, volviéndose
hacia unos y otros.)

WALTHER
Desde la sombría zarza
chista y grita la lechuza
y despierta con sus gritos
al ronco coro de los cuervos:
¡escuchad como graznan a un tiempo,
el negro ejército sombrío,
dando respuesta a esa estúpida,
las urracas, grajos y cornejas!...
Mas he aquí que se alza
un pájaro maravilloso de alas de oro.
Su resplandeciente plumaje
brilla hermosamente en el aire.
Vuela con divino aleteo
y me invita a volar y a huir con él.
El corazón siente un dulcísimo dolor,
y de la angustia le nacen alas.
Ahora emprende una osada carrera
y sube por los aires
sobre la tumba de la ciudad
camino de la colina familiar,
y llega hasta el verde 
"calvero del pájaro",
donde el maestro Walther 
me inculcó la libertad.
Aquí canto yo clara y noblemente
la honra de la mujer amada.
¡Álcese, aunque se opongan 
los maestros-grajos,
esta orgullosa canción de amor!
¡Quedaos ahí abajo, maestros!
¡Adiós!

(Salta de la silla con ademán
orgulloso y despreciativo, y 
sale rápidamente)

BECKMESSER
Aquí podéis ver, en la pizarra,
todas las faltas leves y graves...
"Flexión falsa", "palabra incorrecta",
"sílabas repetidas" y "vicios"...
"Equivocación", 
y "rima en lugar inapropiado".
Todo el período está 
"invertido" y "cambiado".
Entre las estrofas hay un "zurcido".
Por todas partes, 
"absoluta oscuridad".
"Palabra confusa", "diferencia" 
y aquí una "estridencia".
Ahí "respiración falsa" 
y aquí un "imprevisto".
¡La melodía es incomprensible!
¡Los tonos... mal entremezclados!
Si no os parece excesiva la molestia,
contad, maestros, todas estas faltas.
Ya había perdido con la octava,
pero nadie antes que él 
había cometido tantas!
Mal contadas, pasan de cincuenta.
¡Decid! ¿Aún lo elegiréis maestro?

MAESTROS
¡Exacto, así es! ¡Lo veo claro!
¡Mal nos ha ido con el caballero!
Si lo desea entiéndase con él Sachs,
pero aquí, en la silla de canto, 
nada tiene que decir.
¿Es que no vamos a tener la libertad
de escoger a nuestros compañeros?
Si diéramos entrada a cualquiera
¿a qué nivel quedarían los maestros?
¡Mirad cómo se aflige el caballerete!
¡Será porque Sachs lo ha elegido! 
¡Ja, ja!... 
Todo esto es ya enojoso ¡Acabemos!
¡Vamos maestros, votad con la mano!

SACHS
(observa a Walther, entusiasmado)
¡Ah, qué valor!
¡Puro fuego de la inspiración!
¡Maestros, vamos, callad y escuchad!
¡Oídle, Sachs os lo ruega!
Señor marcador, daros un reposo,
dejad que podamos oír a otro!
¡Todo es inútil! 
¡Se han puesto sus vanidosos ropajes!
¡Apenas oyen sus propias palabras!
Ninguno presta atención al caballero.
Pero esto es lo que yo llamo valor. 
¡Hay que ver cómo aguanta!
¡Este sí que tiene un bravo corazón!
¡He aquí un gran poeta!
Si yo, Hans Sachs, 
hago zapatos y versos,
éste es poeta y caballero.

POGNER
(para sí)
Está claro que no ha habido suerte.
¡Mal le ha ido a mi caballero!
No me queda otro remedio que ceder,
mas creo que esto me dará problemas.
Ojalá le hubiera visto entre nosotros,
pues sería estupendo tenerlo de yerno.
¡Quién sabe lo que dirá mi niña
cuando vea al que resulte vencedor!
¡He de admitir que me preocupa
que Eva rechace al maestro!

APRENDICES
(abandonan el banco, se agarran 
y danzan en corro cada vez
más divertido en torno al tinglado)
¡Suerte con el canto magistral,
para que la guirnalda logréis!
¿Será entregada al señor caballero
la florida guirnalda de fina seda?

BECKMESSER
¡Vamos maestros, votad vuestro fallo!

(La mayoría alza la mano)

LOS MAESTROS 
(sin Sachs ni Pogner)
¡Suspendido y rechazado!

(Todos se dispersan con gran
agitación. Con divertido tumulto 
los aprendices, asaltan los bancos,
la silla y el tinglado, lo que
aumenta la confusión de los maestros
que se arremolinan para salir
Apresuradamente. Sachs,
que se ha quedado solo, en el
proscenio, mira pensativo a la silla
de canto. Cuando ésta es asaltada
también por los aprendices y Sachs
con gesto entre humorístico y alentado
se vuelve para marchar, cae el telón)

Acto II