ANHELO D.879 (1828)

(Sehnsucht)

Música de Franz Schubert (1797 - 1828)

Texto de Johann Gabriel Seidl (1804 - 1875)

 

Die Scheibe friert, der Wind ist rauh,                 
Der nächt'ge Himmel rein und blau.'
Ich sitz' in meinem Kämmerlein
Und schau' ins reine Blau hinein.

Mir fehlt etwas, das fühl' ich gut,
Mir fehlt mein Lieb, das treue Blut;
Und will ich in die Sterne seh'n,
Muß stets das Aug' mir übergeh'n.

Mein Lieb, wo weilst du nur so fern,
Mein schöner Stern, mein Augenstern?
Du weißt, dich lieb' und brauch' ich ja,
Die Träne tritt mir wieder nah.

Da quält ich mich so manchen Tag,
Weil mir kein Lied gelingen mag,
Weil's nimmer sich erzwingen läßt
Und frei hinsäuselt, wie der West.

Wie mild mich's wieder grad' durchglüht!
Sieh' nur, das ist ja schon ein Lied!
Wenn mich mein Los vom Liebchen warf,
Dann fühl', daß ich singen darf.



El cristal está helado, el viento es crudo,
El cielo nocturno, puro y azul.
Estoy sentado en mi habitación
Y miro al puro azul en lo alto.

Me falta algo, bien lo siento,
Me falta mi amor, la sangre fiel;
Y si quiero mirar a las estrellas,
Mis ojos han de llenarse de lágrimas.

Mi amor, ¿dónde quedas, bella estrella, 
Estrella de mis ojos?
Sabes que te quiero y te necesito,
Las lágrimas van a saltárseme de nuevo.

Aquí me atormento tantos días,
Porque ninguna canción quiere lográrseme,
Porque la canción jamás se deja arrancar,
Y susurra como el viento del oeste.

¡Cuán dulcemente vuelve ella a inspirarme!
¡Mira sólo, esto es una canción!
Cuando mi suerte me apartó de la amada,
Entonces sentí que podía cantar.



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Armando Herrera 2001