CANTOS DEL WIHELM MEISTER D.877 (1826)
(Gesänge aus "Wilhelm
Meister")
Música de Franz Schubert (1797 - 1828)
Texto de Johann Wolfgang Goethe (1749 - 1832)
1 Nur wer die Sehnsucht kennt Weiß, was ich leide! Allein und abgetrennt Von aller Freude Seh ich am Firmament Nach jener Seite. Ach! der mich liebt und kennt, Ist in der Weite. Es schwindelt mir, es brennt Mein Eingeweide. Nur wer die Sehnsucht kennt Weiß, was ich leide! |
1 ¡Sólo quien conoce la nostalgia Puede entender mi sufrimiento! Sola y separada De toda alegría, Contemplo el firmamento Desde todas partes. ¡Ah! Quien me conoce y me ama Está muy lejos. Me da vueltas la cabeza El pecho me quema. ¡Sólo quien conoce la nostalgia Puede entender mi sufrimiento! |
2 Heiß mich nicht reden, heiß mich schweigen, Denn mein Geheimnis ist mir Pflicht, Ich möchte dir mein ganzes Innre zeigen, Allein das Schicksal will es nicht. Zur rechten Zeit vertreibt der Sonne Lauf Die finstre Nacht, und sie muß sich erhellen, Der harte Fels schließt seinen Busen auf, Mißgönnt der Erde nicht die tiefverborgnen Quellen. Ein jeder sucht im Arm des Freundes Ruh, Dort kann die Brust in Klagen sich ergießen, Allein ein Schwur drückt mir die Lippen zu, Und nur ein Gott vermag sie aufzuschließen. |
2 No me ordenes que hable, dime que calle Pues debo guardar secreto. Desearía desvelarte completamente mi alma Pero el destino no quiere. En su momento, el sol en su recorrido, Barre a la noche iluminándolo todo; E incluso la pétrea roca se abre Para permitir que nazca el manantial Todos buscamos al paz en los brazos del amigo Pues allí puede sincerarse el corazón. Pero un juramento selló mis labios Y sólo un dios podría abrirlos. |
3 So laßt mich scheinen, bis ich werde, Zieht mir das weiße Kleid nicht aus! Ich eile von der schönen Erde Hinab in jenes dunkle Haus. Dort ruh' ich eine kleine Stille, Dann öffnet sich der frische Blick; Ich lasse dann die reine Hülle, Den Gürtel und den Kranz zurück. Und jene himmlischen Gestalten Sie fragen nicht nach Mann und Weib, Und keine Kleider, keine Falten Umgeben den verklärten Leib. Zwar lebt' ich ohne Sorg' und Mühe, Doch fühlt' ich tiefen Schmerz genung. Vor Kummer altert' ich zu frühe; Macht mich auf ewig wieder jung! |
3 Dejadme que parezca, hasta que lo sea, ¡No me despojéis de mis blancas vestiduras! Abandono esta bella tierra Para descender a la oscura casa. Allí podré descansar por un instante Y cuando mis ojos se vuelvan a abrir, Me quitaré el blanco velo, El ceñidor y la corona. La celestiales criaturas No me preguntarán si soy hombre o mujer, A pesar que ningún vestido Envolverá mi cuerpo transfigurado. Viví despreocupado y alegre, Pero también sufrí profundos dolores. Tantos sufrimientos me avejentaron prematuramente, ¡Haced que regrese a la eterna juventud! |