EN EL BOSQUE D.834 (1825)

(Im Walde)

Música de Franz Schubert (1797 - 1828)

Texto de Ernst Schulze (1771 - 1817)

 

Ich wand're über Berg und Tal                              
Und über grüne Heiden, 
Und mit mir wandert meine Qual, 
Will nimmer von mir scheiden. 
Und schifft' ich auch durch's weite Meer, 
Sie käm' auch dort wohl hinterher. 

Wohl blüh'n viel Blumen auf der Flur, 
Die hab' ich nicht gesehen, 
Denn eine Blume seh' ich nur 
Auf allen Wegen stehen. 
Nach ihr hab' ich mich oft gebückt 
Und doch sie nimmer abgepflückt. 

Die Bienen summen durch das Gras 
Und hängen an den Blüten; 
Das macht mein Auge trüb' und naß, 
Ich kann mir's nicht verbieten, 
Ihr süßen Lippen, rot und weich, 
Wohl hing ich nimmer so an euch! 

Gar lieblich singen nah und fern 
Die Vögel auf den Zweigen; 
Wohl säng' ich mit den Vögeln gern, 
Doch muß ich traurig schweigen. 
Denn Liebeslust und Liebespein, 
Die bleiben jedes gern allein. 

Am Himmel seh' ich flügelschnell 
Die Wolken weiter ziehen, 
Die Welle rieselt leicht und hell, 
Muß immer nah'n und fliehen. 
Doch haschen, wenn's vom Winde ruht, 
Sich Wolk' und Wolke, Flut und Flut. 

Ich wand're hin, ich wand're her, 
Bei Sturm und heitern Tagen, 
Und doch erschau' ich's nimmermehr 
Und kann es nicht erjagen. 
O Liebessehnen, Liebesqual, 
Wann ruht der Wanderer einmal? 



Voy caminando por montes, valles 
y verdes prados,
siempre acompañado por mi dolor
pues nunca me abandona.
Si navegase por remotos mares,
también estaría junto a mí.

Los campos se visten de innumerables flores
que no consigo ver,
pues sólo veo una flor
que está por todos los caminos.
A veces, me acerco para contemplarla,
pero jamás he arrancado una.

Las abejas zumban sobre la hierba
y se posan en las flores;
mis ojos lagrimean y humedecen
sin ser capaz de impedirlo.
Dulces labios, rojos y cálidos,
¡jamás posaré los míos en vosotros!

Los pájaros en las enramadas 
cantan por doquier;
alegre me uniría a su coro
si el dolor no me hiciera callar.
El placer del amor y el dolor del amor
conviene que permanezcan separados.

Las nubes surcan el cielo
con sus etéreas alas;
las olas, dulces y brillantes,
vienen y van.
Mas cuando el viento deja de soplar,
juegan nube con nube y ola con ola.

Voy caminando de aquí para allá,
sea el día apacible o tormentoso,
pero jamás los he visto,
jamás he conseguido atraparlos.
¡Ah, deseos y sufrimientos amorosos!
¿Cuándo tendrá descanso el caminante?



Escaneado por:
Eduardo Almagro 2009